Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde

  

- Friedenskirche-

Stiftstraße 7

37170 Uslar 

 

 

 

 

 

 

 

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PRESSEARTIKEL

 

 

Quelle: HNA 06. März 2019

 

 

 

Quelle: HNA 22. Dezember 2018

 

 

 

Quelle: HNA 30. Oktober 2018

 

 

 

Quelle: HNA 06. Februar 2018

 

 

Quelle: HNA im Dezember 2017

 

 

Quelle: HNA im November 2017

 

 

 

Quelle: HNA im März 2017 

 

 

 

HNA vom 01.November 2016

Mit Musik durchs Evangelium

 

Begegnungen können zu ganz unterschiedlichen Ergebnissen führen.

In Uslar entstand daraus ein Chorprojekt des Gospelchors und des Jugendchors der evangelischen St.-Johannis-Gemeinde und dem Chor

der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde. Aufgeführt wurden die

„Begegnungen – Musikalische Fenster zum Johannes-Evangelium“

aus Anlass des 125-jährigen Bestehens der Freikirche.

Mit über 50 Sängerinnen und Sängern auf derBühne und 120 Gästen

gab es in der Friedenskirche ein volles Haus. Das Publikum erlebte

eine schwungvolle Reise durch das Johannes-Evangelium. Begleitet

wurden die Chöre dabei von Florian Reschke mit der Gitarre und

Kreiskantor Ole Hesprich am Klavier. Er hatte die Chöre zusammen-

geführt und war für Stephan Kaiser eingesprungen, den erkrankten Chorleiter des Chores der Friedenskirche. Als Dank erhielt Hesprich

viel Applaus vom Publikum und von den Aktiven ein Geschenk. (zyp)

Foto:Porath

 

HNA vom 27.September 2016

 

Viele Besucher in der Stadt

 

Organisatoren der Nacht der Kultur sind in erster Bilanz sehr zufrieden mit allem

 

Spirited Ireland: Die Band aus der hiesigen Region spielte zweimal in der

Friedenskirche und lieferte dazu auch Bilder von der grünen Insel.

Unser Bild zeigt (von links) Nicola Uphoff-Watschong, Ludwig Watschong,

Kristina Bäthe, Folkert Schlichting und Susanne Dreyer.                                                                                                Foto:Porat

 

USLAR.

„Eine sehr gelungene Veranstaltung, nahezu alle Beteiligten haben sich sehr positiv geäußert.“ So fällt die Bilanz der Macher der Nacht der Kultur in Uslar (wir berichteteten) zwei Tage danach aus.

Nur ein gastronomischer Betrieb habe von weniger Resonanz als sonst berichtet.

Gaby Scholz vom veranstaltenden Verein Arte Events freute sich ansonsten über die große Resonanz und das super Wetter, dass den Leuten das

Wandern auf der Kunstmeile angenehm machte. So gab es relativ große Besucherströme zu den Auftritten des Musikzuges Pipes & Drums am

Amtsweg, zu den Wasserspielen der Feuerwehr im Schlosspark, der Lichtschau im Kino sowie zur abschließenden Feuershow im Forstgarten.

Zuspruch für Ausstellung Vielfältigen Zuspruch erfuhr auch die Gesundheitsoase Uslar mit Heilpraktikerin Gabriele Diederichs, die am Amtsweg die Ausstellung „Was ist Kultur?“ präsentierte. Die Ausstellung begann in der Frühsgeschichte, überbrückte mehrere Kulturen und reichte bis zur Neuzeit. Vor allem überraschte sie mit optischer Vielfalt, heißt es.

Viele neue Angebote Die Ausstellung war einsvon mehreren neuen Angebo-

ten bei der Nacht der Kultur,die alle gut ankamen, berichtet Gaby Scholz. Insgesamt wurden über 30 Aktionen angeboten.

Zum Finale mit dem Konzert von Karin Bender im Kulturbahnhof folgten nochmals über 60 Besucher. Nächstes Jahr 10. Geburtstag

Im nächsten Jahr feiert die Nacht der Kultur runden Geburtstag und findet zum zehnten Mal statt. Die Organisatoren wollen sich dazu etwas be-

sonderes einfallen lassen. (fsd)

 

 

 

 

HNA vom 26.August 2016

Backhaus begeisterte

Liedermacher besticht mit seinen Songs und seiner Literatur

Kam gut an: Arno Backhaus, Liedermacher und Literat, beim Auftritt

in der Uslarer Friedenskirche. Foto: Schneider

 

USLAR. „Am Computer sterben immer mehr Rentner. Sie drücken aus Versehen Alt und Entfernen.“ Diese Sprüche-Kostprobe aus seinen Büchern

und mehr davon sorgten beim Auftritt von Arno Backhaus für ein vergnügtes und zum Teil verzücktes Publikum in der Uslarer Friedenskirche.

Die evangelisch-freikirchliche Gemeinde machte ihren Mitgliedern mit dem Engagement des Künstlers im Rahmen der 125-Jahr-Feier der Gemeinde

eine große Freude. Denn Arno Backhaus brillierte auch als christlicher Liedermacher, zumal er zu den bekanntesten

dieser Art in Deutschland gehört. Klassisch präsentierte sich Backhaus dabei

mit Gitarre und seinen Liedern über den verlorenen

Sohn und die Freiheit sowie darüber, dass jeder Mensch wertvoll ist.

60 Gäste bei Männerabend

Backhaus zog am Abend davor schon 60 Männer in die Friedenskirche, als er auf Wunsch der Gemeinde einen reinen Männerabend gestaltete: Die Teilnehmer – auch aus Orten jenseits der Grenzen des Uslarer Lands – waren begeistert von dem Abend, bei dem die Verletzlichkeit von

Männern im Mittelpunkt stand. Der Männerabend war bewusst als Pendant zum erfolgreichen Frauen-Frühstück, dass die Freikirche seit Jahren

veranstaltet, ins Jubiläumsprogramm aufgenommen worden.

Beim Liederabend war die Begeisterung ebenfalls ungebrochen.

Einzig die Gastgeber von der Gemeinde hätten sich bei solch einem namhaften Künstler ein paar mehr Zuhörer gewünscht. Dennoch füllten

80 Zuhörer die Friedenskirche. Das Jubiläumsprogramm der Friedenskirche berücksichtigt als nächstes die Kinder:

Der bekannte Kinderliedermacher Mike Müllerbauer aus Augsburg kommt am

Samstag, 3. September, nach Uslar und spielt ab 16 Uhr in der Friedenskirche. Der Eintritt an der Abendkasse kostet 5 Euro, zudem gibt es eine Familienkarte.                                                                 (fsd)

 

 

 

HNA vom 11. Mai 2016

Mütter-Witz kommt gut an

Auftritt des Musikkabarett-Trios im Forum anlässlich des Freikirchen-Jubiläums

 

 Die 1980er-Jahre lassen grüßen: Im umstrittenen bunten Aerobic-Look fühlt sich nicht jede Mutter wohl. Thea Eichholz in Rot, Margarete Kosse in Gelb-Rot-Blau und Carola Rink in Grün und Lila zickten auch schon mal liebevoll rum.                       Foto: Porath

 

USLAR. Mit einer ordentlichen Priese Humor starteten 250 Mütter und zahlreiche Väter im Forum des Gymnasiums Uslar in den Muttertag: Was die drei Damen vom Musikkabarett „Die Mütter“ am Vorabend auf die Bühne

brachten, spiegelte den ganz normalen Mütterwahnsinn, mit Witz auf den Punkt gebracht, wider. Thea Eichholz, Margarete Kosse und Carola Rink mit ihrem Mann Eberhard als Sidekick und Begleiter am Piano waren auf Einladung der evangelisch-freikirchlichen Gemeinde gekommen, die das Konzert im Rahmen ihres 125-jährigen Bestehens veranstaltete.

Braten im eigenen Fett

Das Trio und sein Begleiter erklärten Uslar für einen Abend zu „Bad Uslar“ und versprachen „Anwendungen für alle“, darunter „Braten im eigenen Fett“ oder „Finde deinen eigenen Bio-Obst-Rhythmus im Wechselspiel der Kontraste“. Kein Klischee von Mann und Frau, was nicht bedient wurde. Männer trinken Bier, Frauen Café Latte.

Frau beherrscht das Erzählen

Männer beherrschen das selektive Hören, Frauen das selektive Erzählen. Was damit gemeint ist, klärt Thea Eichholz gleich mit einem Pärchen in der ersten Reihe: „Mich würde zum Beispiel interessieren, was Sie Ihrem Mann erzählt haben, dass der heute mitgekommen ist.“ Für den ein oder anderen Gag muss man schon genau hinhören. „Ich will dich nicht verlassen“, singen sie zum Beispiel wie in einer Liebesschnulze mit schmachtender Stimme und gemeint ist nicht etwa der Partner, sondern das Bett. Im kunterbunten Aerobic- Dress der 1980er-Jahre kommt der Fitness-Kult auf den Prüfstand, denn „Treppe rauf und Treppe runter, da werden Muskeln munter, die ich bisher nur ahnte irgendwo“ mache solche Extras für Mütter völlig überflüssig. Eichholz, Rink und Kosse lassen keine Phase des Mütter-Daseins aus. Mit insgesamt acht eigenen Kindern haben sie im wahren Leben alles erlebt. Von Babys, die spucken, kleinen Söhnen, die doch nur ihre Mutter heiraten wollen, bis hin zu den Teenagern, die dann die erste Freundin anschleppen, und der Horror- Vorstellung, schon bald „Schwiegermama“ genannt zu werden.

Das kann auch durchaus selbstkritisch sein. Wenn etwa von Müttern die Rede ist, die immer nur für die Familie rackern müssen und dafür Männer wollen, die wie George Clooney aussehen. Von Rückbildung (die besser durch Fortbildung zu ersetzen sei) bis zu den Wechseljahren vergeht die Zeit an diesem Abend viel zu schnell. So folgt nach viel Applaus und Bravo-Rufen noch eine Zugabe, die als Wunsch zumindest die weiblichen Gäste gerne mit nach Hause nehmen: „Lieber Gatte, mach mich froh, schnarch’ nicht so!“ (zyp)

 

 

HNA vom 15. April 2016

 

Café International

 

Uslar. Über 100 Frauen, Männer und Kinder aus unterschiedlichen Ländern und Kulturen kamen am Donnerstag zum ersten „Café International“ in die Räume der evangelischen Freikirche an der Stiftstraße in Uslar. Das Café soll alle zwei Wochen donnerstags ein Ort der friedlichen Begegnung sein.

Das jedenfalls haben sich die Verantwortlichen des ökumenischen Arbeitskreises der evangelisch-lutherischen, der katholischen und der freikirchlichen Gemeinde sowie des Diakonischen Werks Leine-Solling mit weiteren Helfern auf die Fahne geschrieben. Es geht um einen weiteren Versuch, die im Uslarer Land lebenden Flüchtlinge ein Stück weit zu integrieren, sagte Pastorin Astrid Jasper bei der Premiere. Akzeptanz und Toleranz sollen gefördert werden.

Das klappte vom Prinzip her auch ganz gut, doch an fast allen Tischen wurde bei Getränken und Gebäck deutlich, dass die Sprache eine der größten Hürden ist.

Humor bei Übersetzungen

Die in zwei Sprachen übersetzte kurzen Ansprache von Uslars Bürgermeister Torsten Bauer sorgte für Humor, weil die Übersetzungsversuche manchmal zu Lachern führten und manchmal offenbar nur sinngemäß erklärt werden konnten. An den Tischen half man sich mit Englisch, wenn nicht jemand dabei war, der in die richtige Sprache übersetzen konnte.

Bürgermeister Bauer sagte, dass die Einrichtung des Treffpunkts für Flüchtlinge und Einwohner im Café International eine Bereicherung sei. Er überreichte an Pastor Klaus-Peter Marquaß von der gastgebenden Freikirche ein Geldgeschenk, um die Bemühungen mit anzuschieben.

Das Projekt wird über Spenden finanziert. Für den Start gab es laut Marquaß Geld von der Initiative Tischlein-Deck-Dich, der St.-Johannis-Stiftung, von einer Kollekte zum 125-jährigen Bestehen der Freikirche und über die Stadt Uslar vom Land Niedersachsen.

Laut Marquaß ist vorgesehen, das Café International als Begegnungsstätte zunächst an jedem zweiten und vierten Donnerstag im Monat jeweils von 15 bis 17 Uhr zu öffnen. Bei der Premiere am Donnerstag wurden wegen des großen Interesses neben dem eigentlichen Seminarraum im Erdgeschoss auch der kleine Saal der Freikirche sowie das Spielzimmer mit genutzt. Die Teilnehmer kamen unter anderem aus Afghanistan, Iran, Irak, Syrien, dem Libanon und aus Afrika.

Kennenlernen und Austausch

Rund 40 Helfer wollen sich in Zukunft um die Vorbereitungen der Treffen kümmern. Es soll ums Kennenlernen gehen und um einen Austausch. Mit dem Café International wolle man gleichzeitig ein Zeichen für die Willkommenskultur im Uslarer Lang setzen, hieß es.

Beim ersten Treffen waren auch Flüchtlinge dabei, die derzeit in Adelebsen und in Volpriehausen leben.

Von Jürgen Dumnitz

 

 

 

HNA vom 23.Januar 2016

Café in der Friedenskirche

Gemeinde startet ins Jubiläumsjahr und stellt ein neues ökumenisches Projekt vor

 Auftakt für die 125-Jahr-Feier: Jubiläums-Gottesdienst mit Pastor Klaus-Peter Marquaß. Foto: Schneider

USLAR. Die evangelisch-freikirchliche Gemeinde Uslar ist in ihr Jubiläumsjahr gestartet. Zum Auftakt des 125-jährigen Bestehens stand ein Gottesdienst

auf dem Programm, der an die Anfänge der Freikirche in Uslar erinnerte, aber auch einen Ausblick bot, was ihr derzeit am Herzen liegt: Das ist das Café International. Dabei handelt es ich um ein ökumenisches Projekt in Zusammenarbeit mit dem Diakonischen Werk und der katholischen Kirche. Es ist ein internationales Begegnungscafé, das zunächste in der Friedenskirche

an der Stiftstraße eingerichtet werden soll und sich um Menschen mit Migrationshintergrund kümmern will.

Während des Jubiläumsgottesdienstes wurde nicht nur die Kollekte dafür bereitgestellt. Unter anderem überbrachte Uslars Bürgermeister Torsten Bauer 250 Euro von der Stadt Uslar als Beteiligung an dem Projekt. Während des Festgottesdienstes sagte der Bürgermeister, dass die freikirchliche Gemeinde aus dem Stadtbild nicht wegzudenken ist: Sie gehöre zum Leben der Stadt. Die Geschichte (siehe auch Chronik) beginnt im Februar 1891 mit der Eigenständigkeit der Gemeinde in Uslar. Seit 1933 hat sie ihr Gotteshaus an der Stiftstraße, heute ein Gemeindezentrum. Ihr gehören um die 200 getaufte Mitglieder an. Gemeindeleiter ist Dirk Moews, Pastor Klaus-Peter Marquaß. Pastor Marquaß ging in seiner Predigt auf die Höhen und Tiefen des Lebens ein. Im Gemeindezentrum habe es ein Facelifting gegeben, sagt Marquaß und erinnerte an die Renovierungsarbeiten vor dem Jubiläum. Doch entscheidend sei das Leben in dem Gebäude.

Martinsumzug

Reinhard Preußner gratulierte für den ökumenischen Arbeitskreis Uslars und listete die gemeinsamen Veranstaltungen auf wie die Schulanfänger- gottesdienste und deMartinsumzug sowie das Mittagessenangebot Tischlein-Deck-Dich jeden Freitag im katholischen Pfarrzentrum. Vom Landesverband mit insgesamt 80 Gemeinden und 10 000 Mitgliedern gratulierte Schließlich dankte Renate Andermann vom DRK der Kirchen- gemeinde, weil der Ortsverband dort nach Schließung des Götzenhofs im Gemeindezentrum seit 15 Jahren eine neue Heimat gefunden habe. Nach dem Jubiläumsgottesdienst bot die Gemeinde ein Büfett und eine Kaffeetafel für alle Besucher sowie danach einen medialen Rückblick in die Geschichte.

Die Gemeinde hat zum Jubiläum Veranstaltungen über das ganze Jahr verteilt vorgesehen. (fsd)

HINTERGRUND, CHRONIK

Stefan Voges (Salzgitter-Bad). Auf Verbandsebene werde derzeit die Erwachsenenarbeit in den Vordergrund gerückt. Als Wegweiser und Herausforderung bezeichnete Pastorin Astrid Jasper von der evangelisch-

lutherischen Kirche das Café-Projekt. Und sie lobte das ökumenische Miteinander in Uslar.

Die Geschichte der

Freikirche Uslar

1886: Die „Sollingstation Uslar“ der Muttergemeinde Einbeck erbt das Grundstück in der Neustadt 209 in Uslar.

Februar 1891: Gemeindeeigenständigkeit mit 70 Gründungsmitgliedern aus Uslar und Umgebung.

26. März 1933: Grundsteinlegung der Kapelle an der Stiftstraße.

April 1933: Maurerarbeiten der Firma Kerl und Fertigstellung im Laufe des Jahres.

10. Juni 1971: Die Freikirche wird Körperschaft des öffentlichen Rechts.

1975: Anbau neuer Gemeinderäume.

1978: Umgestaltung des Gottesdienstraumes.

1994/95: Um- und Anbau der vorhandenen Räume zu einem Gemeindezentrum.

Hier eine Aufstellung

der Pastoren in der Uslarer

Gemeinde:

Der erste Pastor war

Samuel Knappe aus Einbeck.

Dann folgten

Bernhard Naundorff von 1888 bis 1894,

Louis Heinrich Köster von 1896 bis 1901,

Friedrich Bombeck von 1903 bis 1907,

Max Donnerstag von 1907 bis 1924,

Johannes Jansen von 1924 bis 1931,

Kaspar Schneiter von 1931 bis 1935,

Heinrich Klempel von 1935 bis 1952,

Hans Neubert von 1952 bis 1957,

Helmut Witt von 1957 bis 1966,

Willi Bergemann von 1966 bis 1973,

Manfred Arend von 1973 bis 1979,

Siegfried Schmidt-Ehl von 1980 bis 1991,

Siegfried Assig von 1992 bis 2002,

Hajo Rebers von 2002 bis 2012,

Klaus-Peter Marquaß seit 2014.

(fsd)

 

 

HNA vom 28. April 2014

 

Im Mittelpunkt des Geschehens: Pastor Klaus Peter Marquaß und seine Frau Andrea (sitzend/Bildmitte)

 

Herzliche Aufnahme für Pastor

Andrea und Klaus-Peter Marquaß

standen am Sonntag im Mittelpunkt

 

USLAR. Eine vollbesetzte Kirche zum Einführungsgottesdienst und viele nette Worte von Rednern beim anschließenden Empfang in der Friedenskirche der evangelisch-freikirchlichen Gemeinde Uslar erlebte das neue Pastoren-Ehepaar Andrea und Klaus-Peter Marquaß am Sonntag.

Die beiden standen über Stunden im Mittelpunkt der Feierlichkeiten

der kirchlichen Gemeinde an der Stiftstraße. Nach dem Einführungsgottesdienst mit Beiträgen der Uslarer Baptisten und von Wegbegleitern des neuen Pastors Klaus-Peter Marquaß, der zuletzt

seinen Dienst in einer freikirchlichen Gemeinde in Coburg versah, gab es zunächst eine Pause für Essen und Getränke. Beim anschließenden Empfang

stellten die Uslarer Vertreter der anderen Kirchengemeinden  die Ökumene in den Vordergrund, auf die auch der neue Pastor Klaus-Peter Marquaß

setzt. Pastorin Astrid Jasper von der St.-Johannisgemeindesagte, „Wir sitzen alle in einem Boot und haben ein Ziel. “ Selbst wenn es einige

Unterschiede gebe, seien auch viele Gemeinsamkeiten zu erkennen,

die in der Ökumene gelebt würden. Ähnlich äußerte sich der katholische

Pfarrer Rudi Kastner, der wie weitere Gäste ein kleines Willkommensgeschenk überreichte. Ein Lied präsentierten Mitarbeiter und

Gäste der christlichen Drogentherapie-Einrichtung NeuesLand aus Amelith. (zjs)

 

 

HNA vom 26. April 2014

 

Haben die Dienstwohnung an der Stiftstraße bezogen: Andrea und Klaus-Peter Marquaß vor dem Gebäude der evangelischen-freikirchlichen Kirchengemeinde. Foto: Dumnitz

 

Marquaß nun in der Mitte

 

USLAR. Einen Teil seines Leben hat der neue Pastor der Uslarer Freikirche als gebürtiger Schleswig-Holsteiner im Norden Deutschlands verbracht,

einen Teil im südlichen Bayern in Ingolstadt und Altdorf bei Nürnberg, und nun zieht es ihn fast in die Mitte der Republik. Klaus-Peter Marquaß

(54) wird am Sonntag in einem Einführungsgottesdienst in der 185 Mitglieder

zählenden Friedenskirche in Uslar in sein neues Amt eingeführt.

Beginn ist um 10 Uhr. Mit gestaltet wird der Gottesdienst von seinem väterlichen Freund und ehemaligen Kollegen Hermann Heinrich, der bereits bei der Verabschiedung in seiner letzten Dienststelle in Coburg/Oberfranken

gepredigt hat. Auch Uslars Bürgermeister Torsten Bauer will an der Einführung teilnehmen, sagte Marquaß, der sich auf seine neue Aufgabe

im Solling freut. Geboren wurde Marquaß am 17. März 1960 in Reinbek.

Nach seinem Abitur leistete er seinen Zivildienst im Landesverband

der Freikirche ab, war dort in der Jugendarbeit engagiert. Anschließend studierte er Theologie in Hamburg und in London. Ein Grund für seinen

Studienaufenthalt in England war die Geschichte der Baptisten, sagte er im HNA-Gespräch in der Uslarer Friedenskirche. Seine Ordination fand 1988

als Landesjugendpastor der Freikirche in Bayern statt. Zuständig war er dort für alle Jugendgruppen des Landesverbandes.

Gemeindepfarrer in Coburg

Dass er sich als Nordlicht für den Dienst in Bayern entschied, lag an der bundesweiten Vermittlung seiner Kirche. 1994 trat er eine Stelle als Gemeindepfarrer in Coburg an, die er bis zuletzt inne hatte. Verheiratet ist er seit 1995 mit seiner Frau Andrea Marquaß (46), die gelernte textiltechnische Assistentin ist und zuletzt in einem Buchladen gearbeitet hat. Das kinderlose Paar hat jetzt die Dienstwohnung der freikirchlichen Gemeinde bezogen und empfindet Uslar eher als großes Dorf denn als Stadt. „Landschaftlich ist es hiertoll“, schwärmt Marquaß, der seine norddeutsche Herkunft sprachlich nicht verbergen kann. Zum Norden hat er nach wie vor gute Kontakte, zumal ein Großteil seiner Familie dort lebt. „Von Uslar aus ist es jetzt nicht mehr so weit für einen Besuch in der Heimat“, sagt Marquaß.

Die Arbeit als Gemeindepastor in Uslar betrachtet er als neue Herausforderung, bei der er seine Erfahrungen mit einbringen kann. Erstmals war er bei der ökumenischen Spenneweih-Andacht dabei. Dass die Kirchen im Uslarer Land zusammenarbeiten, findet er gut, zumal er überzeugt davon ist, dass Christen weiter aufeinander zugehen müssen. Als Hobbys nennt er Radfahren, Fotografieren und Kochen im Urlaub. (jdx)