Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde

 

- Friedenskirche-

Stiftstraße 7

37170 Uslar 

 

 

 

 

 

 

 

 

PRESSEARTIKEL

 

 

HNA vom 01.November 2016

Mit Musik durchs Evangelium

 

Begegnungen können zu ganz unterschiedlichen Ergebnissen führen.

In Uslar entstand daraus ein Chorprojekt des Gospelchors und des Jugendchors der evangelischen St.-Johannis-Gemeinde und dem Chor

der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde. Aufgeführt wurden die

„Begegnungen – Musikalische Fenster zum Johannes-Evangelium“

aus Anlass des 125-jährigen Bestehens der Freikirche.

Mit über 50 Sängerinnen und Sängern auf derBühne und 120 Gästen

gab es in der Friedenskirche ein volles Haus. Das Publikum erlebte

eine schwungvolle Reise durch das Johannes-Evangelium. Begleitet

wurden die Chöre dabei von Florian Reschke mit der Gitarre und

Kreiskantor Ole Hesprich am Klavier. Er hatte die Chöre zusammen-

geführt und war für Stephan Kaiser eingesprungen, den erkrankten Chorleiter des Chores der Friedenskirche. Als Dank erhielt Hesprich

viel Applaus vom Publikum und von den Aktiven ein Geschenk. (zyp)

Foto:Porath

 

HNA vom 27.September 2016

 

Viele Besucher in der Stadt

 

Organisatoren der Nacht der Kultur sind in erster Bilanz sehr zufrieden mit allem

 

Spirited Ireland: Die Band aus der hiesigen Region spielte zweimal in der

Friedenskirche und lieferte dazu auch Bilder von der grünen Insel.

Unser Bild zeigt (von links) Nicola Uphoff-Watschong, Ludwig Watschong,

Kristina Bäthe, Folkert Schlichting und Susanne Dreyer.                                                                                                Foto:Porat

 

USLAR.

„Eine sehr gelungene Veranstaltung, nahezu alle Beteiligten haben sich sehr positiv geäußert.“ So fällt die Bilanz der Macher der Nacht der Kultur in Uslar (wir berichteteten) zwei Tage danach aus.

Nur ein gastronomischer Betrieb habe von weniger Resonanz als sonst berichtet.

Gaby Scholz vom veranstaltenden Verein Arte Events freute sich ansonsten über die große Resonanz und das super Wetter, dass den Leuten das

Wandern auf der Kunstmeile angenehm machte. So gab es relativ große Besucherströme zu den Auftritten des Musikzuges Pipes & Drums am

Amtsweg, zu den Wasserspielen der Feuerwehr im Schlosspark, der Lichtschau im Kino sowie zur abschließenden Feuershow im Forstgarten.

Zuspruch für Ausstellung Vielfältigen Zuspruch erfuhr auch die Gesundheitsoase Uslar mit Heilpraktikerin Gabriele Diederichs, die am Amtsweg die Ausstellung „Was ist Kultur?“ präsentierte. Die Ausstellung begann in der Frühsgeschichte, überbrückte mehrere Kulturen und reichte bis zur Neuzeit. Vor allem überraschte sie mit optischer Vielfalt, heißt es.

Viele neue Angebote Die Ausstellung war einsvon mehreren neuen Angebo-

ten bei der Nacht der Kultur,die alle gut ankamen, berichtet Gaby Scholz. Insgesamt wurden über 30 Aktionen angeboten.

Zum Finale mit dem Konzert von Karin Bender im Kulturbahnhof folgten nochmals über 60 Besucher. Nächstes Jahr 10. Geburtstag

Im nächsten Jahr feiert die Nacht der Kultur runden Geburtstag und findet zum zehnten Mal statt. Die Organisatoren wollen sich dazu etwas be-

sonderes einfallen lassen. (fsd)

 

 

 

 

HNA vom 26.August 2016

Backhaus begeisterte

Liedermacher besticht mit seinen Songs und seiner Literatur

Kam gut an: Arno Backhaus, Liedermacher und Literat, beim Auftritt

in der Uslarer Friedenskirche. Foto: Schneider

 

USLAR. „Am Computer sterben immer mehr Rentner. Sie drücken aus Versehen Alt und Entfernen.“ Diese Sprüche-Kostprobe aus seinen Büchern

und mehr davon sorgten beim Auftritt von Arno Backhaus für ein vergnügtes und zum Teil verzücktes Publikum in der Uslarer Friedenskirche.

Die evangelisch-freikirchliche Gemeinde machte ihren Mitgliedern mit dem Engagement des Künstlers im Rahmen der 125-Jahr-Feier der Gemeinde

eine große Freude. Denn Arno Backhaus brillierte auch als christlicher Liedermacher, zumal er zu den bekanntesten

dieser Art in Deutschland gehört. Klassisch präsentierte sich Backhaus dabei

mit Gitarre und seinen Liedern über den verlorenen

Sohn und die Freiheit sowie darüber, dass jeder Mensch wertvoll ist.

60 Gäste bei Männerabend

Backhaus zog am Abend davor schon 60 Männer in die Friedenskirche, als er auf Wunsch der Gemeinde einen reinen Männerabend gestaltete: Die Teilnehmer – auch aus Orten jenseits der Grenzen des Uslarer Lands – waren begeistert von dem Abend, bei dem die Verletzlichkeit von

Männern im Mittelpunkt stand. Der Männerabend war bewusst als Pendant zum erfolgreichen Frauen-Frühstück, dass die Freikirche seit Jahren

veranstaltet, ins Jubiläumsprogramm aufgenommen worden.

Beim Liederabend war die Begeisterung ebenfalls ungebrochen.

Einzig die Gastgeber von der Gemeinde hätten sich bei solch einem namhaften Künstler ein paar mehr Zuhörer gewünscht. Dennoch füllten

80 Zuhörer die Friedenskirche. Das Jubiläumsprogramm der Friedenskirche berücksichtigt als nächstes die Kinder:

Der bekannte Kinderliedermacher Mike Müllerbauer aus Augsburg kommt am

Samstag, 3. September, nach Uslar und spielt ab 16 Uhr in der Friedenskirche. Der Eintritt an der Abendkasse kostet 5 Euro, zudem gibt es eine Familienkarte.                                                                 (fsd)

 

 

 

HNA vom 19. Mai 2016

Pfingstlager der Freikirche

Unter dem Motto

„Die Reise deiner

Wa(h)l“ startete am Pfingst- wochenende

das Pfingstlager

der Evangelisch- Freikirchlichen

Gemeinden aus Südniedersachsen

auf dem Alten Sportplatz in

Schönhagen.

Bei Lagerfeuer, Geländespiel, Liedersingen, Bibelarbeiten,

Spiel und Spaß

beschäftigten sich 130 Kinder und Mitarbeiter auf kreativ Weise mit der biblischen Geschichte von Jona und dem Wal. Zu der Abschluss- veranstaltung am Montag waren alle Eltern, Freunde und Verwandte eingeladen, die Ergebnisse aus den Interessengruppen zu bestaunen. Unser

Bild zeigt die Uslarer Gruppe vor ihrem Zelt. (fsd)

Foto: Susanne Schulz/nh

 

HNA vom 11. Mai 2016

Mütter-Witz kommt gut an

Auftritt des Musikkabarett-Trios im Forum anlässlich des Freikirchen-Jubiläums

 

 Die 1980er-Jahre lassen grüßen: Im umstrittenen bunten Aerobic-Look fühlt sich nicht jede Mutter wohl. Thea Eichholz in Rot, Margarete Kosse in Gelb-Rot-Blau und Carola Rink in Grün und Lila zickten auch schon mal liebevoll rum.                       Foto: Porath

 

USLAR. Mit einer ordentlichen Priese Humor starteten 250 Mütter und zahlreiche Väter im Forum des Gymnasiums Uslar in den Muttertag: Was die drei Damen vom Musikkabarett „Die Mütter“ am Vorabend auf die Bühne

brachten, spiegelte den ganz normalen Mütterwahnsinn, mit Witz auf den Punkt gebracht, wider. Thea Eichholz, Margarete Kosse und Carola Rink mit ihrem Mann Eberhard als Sidekick und Begleiter am Piano waren auf Einladung der evangelisch-freikirchlichen Gemeinde gekommen, die das Konzert im Rahmen ihres 125-jährigen Bestehens veranstaltete.

Braten im eigenen Fett

Das Trio und sein Begleiter erklärten Uslar für einen Abend zu „Bad Uslar“ und versprachen „Anwendungen für alle“, darunter „Braten im eigenen Fett“ oder „Finde deinen eigenen Bio-Obst-Rhythmus im Wechselspiel der Kontraste“. Kein Klischee von Mann und Frau, was nicht bedient wurde. Männer trinken Bier, Frauen Café Latte.

Frau beherrscht das Erzählen

Männer beherrschen das selektive Hören, Frauen das selektive Erzählen. Was damit gemeint ist, klärt Thea Eichholz gleich mit einem Pärchen in der ersten Reihe: „Mich würde zum Beispiel interessieren, was Sie Ihrem Mann erzählt haben, dass der heute mitgekommen ist.“ Für den ein oder anderen Gag muss man schon genau hinhören. „Ich will dich nicht verlassen“, singen sie zum Beispiel wie in einer Liebesschnulze mit schmachtender Stimme und gemeint ist nicht etwa der Partner, sondern das Bett. Im kunterbunten Aerobic- Dress der 1980er-Jahre kommt der Fitness-Kult auf den Prüfstand, denn „Treppe rauf und Treppe runter, da werden Muskeln munter, die ich bisher nur ahnte irgendwo“ mache solche Extras für Mütter völlig überflüssig. Eichholz, Rink und Kosse lassen keine Phase des Mütter-Daseins aus. Mit insgesamt acht eigenen Kindern haben sie im wahren Leben alles erlebt. Von Babys, die spucken, kleinen Söhnen, die doch nur ihre Mutter heiraten wollen, bis hin zu den Teenagern, die dann die erste Freundin anschleppen, und der Horror- Vorstellung, schon bald „Schwiegermama“ genannt zu werden.

Das kann auch durchaus selbstkritisch sein. Wenn etwa von Müttern die Rede ist, die immer nur für die Familie rackern müssen und dafür Männer wollen, die wie George Clooney aussehen. Von Rückbildung (die besser durch Fortbildung zu ersetzen sei) bis zu den Wechseljahren vergeht die Zeit an diesem Abend viel zu schnell. So folgt nach viel Applaus und Bravo-Rufen noch eine Zugabe, die als Wunsch zumindest die weiblichen Gäste gerne mit nach Hause nehmen: „Lieber Gatte, mach mich froh, schnarch’ nicht so!“ (zyp)

 

 

HNA vom 15. April 2016

 

Café International

Eröffnung: Nach einem musikalischen Beitrag mit Irene Bronder am Klavier und einer Geigen-Begleitung lobte Uslars Bürgermeister Torsten Bauer (hinten Mitte) die Initiative zum Café International in den Räumen der Freikirche. Foto: Dumnitz

 

 

Uslar. Über 100 Frauen, Männer und Kinder aus unterschiedlichen Ländern und Kulturen kamen am Donnerstag zum ersten „Café International“ in die Räume der evangelischen Freikirche an der Stiftstraße in Uslar. Das Café soll alle zwei Wochen donnerstags ein Ort der friedlichen Begegnung sein.

Das jedenfalls haben sich die Verantwortlichen des ökumenischen Arbeitskreises der evangelisch-lutherischen, der katholischen und der freikirchlichen Gemeinde sowie des Diakonischen Werks Leine-Solling mit weiteren Helfern auf die Fahne geschrieben. Es geht um einen weiteren Versuch, die im Uslarer Land lebenden Flüchtlinge ein Stück weit zu integrieren, sagte Pastorin Astrid Jasper bei der Premiere. Akzeptanz und Toleranz sollen gefördert werden.

Das klappte vom Prinzip her auch ganz gut, doch an fast allen Tischen wurde bei Getränken und Gebäck deutlich, dass die Sprache eine der größten Hürden ist.

Humor bei Übersetzungen

Die in zwei Sprachen übersetzte kurzen Ansprache von Uslars Bürgermeister Torsten Bauer sorgte für Humor, weil die Übersetzungsversuche manchmal zu Lachern führten und manchmal offenbar nur sinngemäß erklärt werden konnten. An den Tischen half man sich mit Englisch, wenn nicht jemand dabei war, der in die richtige Sprache übersetzen konnte.

Bürgermeister Bauer sagte, dass die Einrichtung des Treffpunkts für Flüchtlinge und Einwohner im Café International eine Bereicherung sei. Er überreichte an Pastor Klaus-Peter Marquaß von der gastgebenden Freikirche ein Geldgeschenk, um die Bemühungen mit anzuschieben.

Das Projekt wird über Spenden finanziert. Für den Start gab es laut Marquaß Geld von der Initiative Tischlein-Deck-Dich, der St.-Johannis-Stiftung, von einer Kollekte zum 125-jährigen Bestehen der Freikirche und über die Stadt Uslar vom Land Niedersachsen.

Laut Marquaß ist vorgesehen, das Café International als Begegnungsstätte zunächst an jedem zweiten und vierten Donnerstag im Monat jeweils von 15 bis 17 Uhr zu öffnen. Bei der Premiere am Donnerstag wurden wegen des großen Interesses neben dem eigentlichen Seminarraum im Erdgeschoss auch der kleine Saal der Freikirche sowie das Spielzimmer mit genutzt. Die Teilnehmer kamen unter anderem aus Afghanistan, Iran, Irak, Syrien, dem Libanon und aus Afrika.

Kennenlernen und Austausch

Rund 40 Helfer wollen sich in Zukunft um die Vorbereitungen der Treffen kümmern. Es soll ums Kennenlernen gehen und um einen Austausch. Mit dem Café International wolle man gleichzeitig ein Zeichen für die Willkommenskultur im Uslarer Lang setzen, hieß es.

Beim ersten Treffen waren auch Flüchtlinge dabei, die derzeit in Adelebsen und in Volpriehausen leben.

Von Jürgen Dumnitz

 

 

 

HNA vom 23.Januar 2016

Café in der Friedenskirche

Gemeinde startet ins Jubiläumsjahr und stellt ein neues ökumenisches Projekt vor

Auftakt für die 125-Jahr-Feier: Jubiläums-Gottesdienst mit Pastor Klaus-Peter Marquaß. Foto: Schneider

USLAR. Die evangelisch-freikirchliche Gemeinde Uslar ist in ihr Jubiläumsjahr gestartet. Zum Auftakt des 125-jährigen Bestehens stand ein Gottesdienst

auf dem Programm, der an die Anfänge der Freikirche in Uslar erinnerte, aber auch einen Ausblick bot, was ihr derzeit am Herzen liegt: Das ist das Café International. Dabei handelt es ich um ein ökumenisches Projekt in Zusammenarbeit mit dem Diakonischen Werk und der katholischen Kirche. Es ist ein internationales Begegnungscafé, das zunächste in der Friedenskirche

an der Stiftstraße eingerichtet werden soll und sich um Menschen mit Migrationshintergrund kümmern will.

Während des Jubiläumsgottesdienstes wurde nicht nur die Kollekte dafür bereitgestellt. Unter anderem überbrachte Uslars Bürgermeister Torsten Bauer 250 Euro von der Stadt Uslar als Beteiligung an dem Projekt. Während des Festgottesdienstes sagte der Bürgermeister, dass die freikirchliche Gemeinde aus dem Stadtbild nicht wegzudenken ist: Sie gehöre zum Leben der Stadt. Die Geschichte (siehe auch Chronik) beginnt im Februar 1891 mit der Eigenständigkeit der Gemeinde in Uslar. Seit 1933 hat sie ihr Gotteshaus an der Stiftstraße, heute ein Gemeindezentrum. Ihr gehören um die 200 getaufte Mitglieder an. Gemeindeleiter ist Dirk Moews, Pastor Klaus-Peter Marquaß. Pastor Marquaß ging in seiner Predigt auf die Höhen und Tiefen des Lebens ein. Im Gemeindezentrum habe es ein Facelifting gegeben, sagt Marquaß und erinnerte an die Renovierungsarbeiten vor dem Jubiläum. Doch entscheidend sei das Leben in dem Gebäude.

Martinsumzug

Reinhard Preußner gratulierte für den ökumenischen Arbeitskreis Uslars und listete die gemeinsamen Veranstaltungen auf wie die Schulanfänger- gottesdienste und deMartinsumzug sowie das Mittagessenangebot Tischlein-Deck-Dich jeden Freitag im katholischen Pfarrzentrum. Vom Landesverband mit insgesamt 80 Gemeinden und 10 000 Mitgliedern gratulierte Schließlich dankte Renate Andermann vom DRK der Kirchen- gemeinde, weil der Ortsverband dort nach Schließung des Götzenhofs im Gemeindezentrum seit 15 Jahren eine neue Heimat gefunden habe. Nach dem Jubiläumsgottesdienst bot die Gemeinde ein Büfett und eine Kaffeetafel für alle Besucher sowie danach einen medialen Rückblick in die Geschichte.

Die Gemeinde hat zum Jubiläum Veranstaltungen über das ganze Jahr verteilt vorgesehen. (fsd)

HINTERGRUND, CHRONIK

Stefan Voges (Salzgitter-Bad). Auf Verbandsebene werde derzeit die Erwachsenenarbeit in den Vordergrund gerückt. Als Wegweiser und Herausforderung bezeichnete Pastorin Astrid Jasper von der evangelisch-

lutherischen Kirche das Café-Projekt. Und sie lobte das ökumenische Miteinander in Uslar.

Die Geschichte der

Freikirche Uslar

1886: Die „Sollingstation Uslar“ der Muttergemeinde Einbeck erbt das Grundstück in der Neustadt 209 in Uslar.

Februar 1891: Gemeindeeigenständigkeit mit 70 Gründungsmitgliedern aus Uslar und Umgebung.

26. März 1933: Grundsteinlegung der Kapelle an der Stiftstraße.

April 1933: Maurerarbeiten der Firma Kerl und Fertigstellung im Laufe des Jahres.

10. Juni 1971: Die Freikirche wird Körperschaft des öffentlichen Rechts.

1975: Anbau neuer Gemeinderäume.

1978: Umgestaltung des Gottesdienstraumes.

1994/95: Um- und Anbau der vorhandenen Räume zu einem Gemeindezentrum.

Hier eine Aufstellung

der Pastoren in der Uslarer

Gemeinde:

Der erste Pastor war

Samuel Knappe aus Einbeck.

Dann folgten

Bernhard Naundorff von 1888 bis 1894,

Louis Heinrich Köster von 1896 bis 1901,

Friedrich Bombeck von 1903 bis 1907,

Max Donnerstag von 1907 bis 1924,

Johannes Jansen von 1924 bis 1931,

Kaspar Schneiter von 1931 bis 1935,

Heinrich Klempel von 1935 bis 1952,

Hans Neubert von 1952 bis 1957,

Helmut Witt von 1957 bis 1966,

Willi Bergemann von 1966 bis 1973,

Manfred Arend von 1973 bis 1979,

Siegfried Schmidt-Ehl von 1980 bis 1991,

Siegfried Assig von 1992 bis 2002,

Hajo Rebers von 2002 bis 2012,

Klaus-Peter Marquaß seit 2014.

(fsd)

 

 

 

HNA vom 17. Dezember 2015

Weihnachtsmusical 2015

Weihnachtsmusical: In der Uslarer Friedenskirche spielten und sangen Mädchen und Jungen vom Kindergottesdienstkreis die Weihnachtsgeschichte.            Foto: Röber

 

Kinder singen Weihnachtsgeschichte

Musical erfreut Zuschauer in der Friedenskirche

 

USLAR. Mit großem Aufwand und viel Engagement haben Mädchen und Jungen mit den Betreuern vom Kindergottesdienst

der evangelisch-freikirchlichen Gemeinde ein Weihnachtsmusical vorbereitet

und am Wochenende in der Uslarer Friedenskirche aufgeführt.

Das Stück mit Dialogen, Solo- und Chorgesang stammt aus der Feder von Matthias Fruth und stellt die Weihnachtsgeschichte dar.

Beim Gesang wurden die Kinder von einer sechsköpfigen Band begleitet.

Die Inszenierung bot neben besinnlichen auch humoristische Elemente und bezog mit einigen Anspielungen auch die aktuelle Flüchtlingsthematik

sowie Auswüchse der Bürokratie ein. Auf Projektionswänden war ein passendes Hintergrundmotiv zu sehen, vor dem die Akteure spielten

und sangen.

Szenenapplaus

Die monatelange Vorbereitung der Mitarbeiter vom Kindergottesdienst

hat sich ausgezahlt, denn immer wieder gab es Szenenapplaus für die

jungen Darsteller. Die statt Eintritt gesammelten Spenden sind für die Unterstützung eines Projekts in Bethlehem bestimmt.

Das „Beit al Liqa“ ist ein Haus der Begegnung für Familien, Kinder und

Jugendliche, bietet Kinderbetreuung und Sommercamps für Israelis und Palästinenser.

Interessierte, die die Premiere verpasst haben, können

am Samstag, 19. Dezember, zur zweiten Aufführung kommen.

Beginn ist um 15 Uhr. Der Eintritt ist frei. (rö)

 

 

 

 HNA vom 15. November 2015

 Freikirchliche Gemeinde war Gastgeber von zwei Treffen im

 Uslarer Land

 

 Frauen mit Mut zum Loslassen

 

  Loslassen wagen, Platz für Neues haben: Das Organisationsteam von „Frühstück und   mehr“ mit Monika Weste (von links), Christine Moews, Susanne Meyeroltmanns,   Referentin Gisela Bullermann, Beate Ruß und Uschi Theis im Gasthaus Johanning. Foto:    Porath

Eschershausen/Kammerborn. Es passt zur Jahreszeit, Bilanz zu ziehen und so den Geist frei für etwas Neues zu bekommen. Das dachten sich auch die Organisatorinnen der evangelisch-freikirchlichen Gemeinde in Uslar. Ihrer Einladung zum „Frühstück und mehr“ zum Thema „Altkleidersammlung des Lebens“ folgten rund 120 Frauen und Männer. 30 waren es Freitagabend im Gasthaus Johanning in Eschershausen, 90 am Samstagvormittag im Landcafé im Gasthaus Gollart in Kammerborn. Die Veranstaltung ist in Uslar mittlerweile zur Tradition geworden, die Angehörige aller Konfessionen und Glaubensrichtungen anspricht. Die Abendveranstaltung fand zum 17. Mal statt, das Frühstück zum 38. Mal, sagte Monika Weste vom Organisationsteam. Referentin war Gisela Bullermann aus Bielefeld. Ihre Altkleidersammlung des Lebens sollte Mut machen loszulassen, um Platz für Neues zu haben. Dabei gehe es nur im übertragenen Sinne um das Ausmisten des Kleiderschranks. Vielmehr steht dahinter ein Vers aus dem Buch Jesaja, in dem im biblischen Sinne von Kleidern des Heils und dem Rock der Gerechtigkeit die Rede sei.Bullermann nutzt Kleidungsstücke als Metapher, wie zum Beispiel das Korsett, in das man sich pressen lässt oder das dicke Fell, das wir uns zulegen, um nicht so verletzlich zu sein. Platz für Neues haben könne auch bedeuten, sich Gedanken darüber zu machen, wie man zum Beispiel Demut oder Geduld ausdrücke, wenn man mit anderen in Kontakt trete. Bullermanns Worte bewegten die Gäste scheinbar nicht nur im Herzen, sondern sie wurden auch lange an den Tischen diskutiert.

Das gehört zum Konzept. Die Gäste sollen sich wohlfühlen, austauschen können und eine gute Zeit haben, hieß es von den Organisatoren. Dafür sorgten beim Treffen in Eschershausen auch Ulrike Schietzoldt mit ihrer Flötengruppe und beim Frühstück in Kammerborn Kristina Bäthe und  Susanne Dreyer mit ihrem Flöten- und Harfenspiel. (zyp)

 

 

HNA vom 18. September 2015

 

 

Familienfest an der Friedenskirche

 

Über 100 Besucher kamen zum Familienfest an der Friedenskirche

in Uslar und erlebten einen unterhaltsamen Nachmittag an zahlreichen

Stationen wie am Schminkstand (Bild). Die Gastgebervon der evangelisch-

freikirchlichen Gemeinde freuten sich vor allem über die Mischung von

Kindern und Erwachsenen und das anhaltend gute Wetter an dem

Nachmittag. Höhepunkt war das Mitmachkonzert mit dem aus Uslar

stammenden Musiker und Erzieher Matthias Henne (Ebergötzen).

Er sang mit den Kindern und den Eltern bekannte Kinderzimmer-Hits. (fsd)

                                                                              Foto: Röber

 

HNA vom 25. Juli 2015

 

Taufe an der Teufelsmühle

Ein unvergessliches Erlebnis wurde für zwei Täuflinge der Uslarer Friedenskirche ihr Taufgottesdienst.

Er fand unter freiem Himmel auf dem Anwesen der Familie Brandt an der Teufelsmühle in Schönhagen statt.

Zur Taufe stiegen die Täuflinge mit Pastor Klaus-Peter Marquaß

in den Mühlteich. In der evangelisch-freikirchlichen Gemeinde werden keine kleinen Kinder getauft, berichtet Susanne Schulze von der Uslarer

Gemeinde. Die Taufe erfolgt vielmehr auf eine persönliche Glaubens- entscheidung hin. Es ist üblich, dass die Täuflinge komplett untergetaucht werden. Zuvor bekräftigten die Täuflinge noch einmal vor den

120 Gottesdienstbesuchern ihre Entscheidung zu einem Leben mit Jesus Christus. Im Anschluss an den Gottesdienst klang der Nachmittag mit Begegnungen und Gesprächen bei Kaffee und Kuchen aus. Unser Bild zeigt Pastor Klaus-Peter Marquaß und Michal Friedrich. Getauft wurde außerdem

Yvonne Leitner.                                                           (fsd) Foto: nh

 

 

 

HNA vom 28. Mai 2015

 

Pfingstlager mit „Agenten“

Zum alljährlichen Pfingsttreffen der freikirchlichen Gemeinden aus Südniedersachsen hatten 130 Teilnehmer aus Göttingen, Einbeck, Osterode, Stadtoldendorf, Uslar (Bild) und Herzberg sowie 40 Betreuer ihre Zelte auf dem alten Sportplatz in Schönhagen aufgeschlagen. Das Jugendlager

stand unter dem Motto „Agenten im Einsatz“, wie Felix Klammt (Einbeck)

von der Lagerleitung erklärte. Dazu passten Aktivitäten wie ein Geländespiel

im Wald und die Arbeit in Gruppen, die zum Beispiel Masken oder Tarnnetze bastelten.  Vormittags war Bibelarbeit angesetzt, am Pfingstmontag

fand ein Abschluss-Gottesdienst mit den Eltern statt, die danach gemeinsam mit ihren Kindern abreisten.                      (rö) Foto: Röber

 

 

 

HNA vom 29. April 2015

 Mit Selbstwert zum Wohlfühlen

 

 Frauentreffen im Gasthaus Johanning und im Landcafé Gollart

 lockte 120 Gäste

USLAR. Sich selbst schätzen, genießen können und ab und an „Nein“ zu sagen, so lautet abgekürzt das Rezept für „Wellness für die Seele“ und ein erfülltes Beziehungsleben.

Diese Botschaft hatte Referentin Irene Müller, Prädikantin und Seelsorgerin aus Augsburg, für die Gäste der Veranstaltung „Frühstück und mehr“ der evangelisch-freikirchlichen Kirchengemeinde mitgebracht. Aus dem früheren Frauenfrühstück, organisiert von den Mitgliedern der Friedenskirche in Uslar, ist seit einigen Jahren eine Abendveranstaltung im Gasthaus Johanning

in Eschershausen und ein Frühstück im Landcafé Gollart in Kammerborn geworden. Ein weiterer Grund für die Namensänderung: Seit einem Jahr sind auch Männer als Gäste der Treffen erwünscht. Auch beim jüngsten Treffen

waren Männer allerdings noch Mangelware, sagte Gudrun Nolte vom Veranstaltungsteam der Freikirche am Rande des Treffens auf dem Saal in Kammerborn. Um auf das Thema einzustimmen, spielten Florian und Bianca Reschke als Auftakt jeweils einen Sketsch aus dem „wahren Leben“. Er, auf der Heimfahrt von der Arbeit, hat tausend Gedanken im Kopf, was noch alles getan werden muss, bis dann wirkliche Feierabend ist. Und dann streikt auch noch das Handy. Sie, auf dem Weg in den Urlaub nach Mallorca, kann ebenfalls nicht loslassen und die Zeit genießen. Genau das ist es aber, was laut Irene Müller „Wellness für die Seele“ verhindert. Nicht Nein-sagen können, nicht genießen können und sich selbst nicht zu schätzen seien Hindernisse, die gute Beziehungen und damit ein entspanntes Seelenleben verhinderten. (zyp)

 

Frauentreffen der Freikirche: Gudrun Nolte (links) von der evengelisch-freikirchlichen Gemeinde beim Frühstück im Kammerborner Saal mit Referentin Irene Nüller. Foto: Porath

 

 

 

HNA vom 24. Dezember 2014

 

 Weihnachten aus Kinderaugen

Über 220 Besucher sahen die Vorstellungen des Weihnachtsmusicals

Immanuel von Susanne Kruse, das die Kindergottesdienstkinder der freikirchlichen Gemeinde Uslar in der Friedenskirche aufführten.

Einstudiert von Stefan Friedrich und Susanne Schulz präsentierten

fünf Schauspieler, 20 Chor-Sänger und eine achtköpfige Band unter der Leitung von Michael Splitt die Geschichte über die Bedeutung von Weihnachten aus Kinderaugen. Großes schauspielerisches Talent

bewiesen Aaron Reschke und Elisa Ruß. Die Soli sangen Merle

Reschke und Tilman Splitt, Marit Brecht, Sina Friedrich, Sienna

Scholten, Øyvind Brecht, Hjørdis Brecht und Celina Leonhardt,

alle zwischen vier und zwölf Jahre alt. Dem Publikum merkte man an,

dass die Melodien ins Ohr gingen. Vor allem der Schaf-Rap, gesungen von

Sienna Scholten und Sina Friedrich, wurde vom Publikum mit viel Applaus gewürdigt: eine großartige Leistung der Kinder, hieß es. (fsd) Foto: nh

 

 

HNA vom 21.November 2014

Einstimmung auf stille Tage

 

Konzert mit dem Chor der evangelisch-freikirchlichen

Gemeinde in der Friedenskirche

 

V O N  P E T E R  G R I E S

 

USLAR. Zum zweiten Mal vertraute der Chor der Evangelisch- freikirchlichen Gemeinde Uslar bei einem Konzert auf eine Zusammenarbeit mit Shanji Quan, Dozentin für Korrepetition an der Musikakademie der Stadt Kassel. Auch diesmal trug die gebürtige Chinesin, die auch den Polizeichor in Kassel begleitet, am Klavier zum Gelingen bei. Passend zum Volkstrauertag hatte sich der Chor unter Leitung von Stephan Kaiser keine einfache Kost ausgesucht: „Uns allen blüht der Tod – ein Fest für die Lebenden“ lautete der Titel des Werkes des schon verstorbenen Komponisten Peter Janssens. Es wurde in Uslar schon einmal aufgeführt, vor über 30 Jahren vom damaligen Jugendchor der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde St. Johannis, unter anderem mit dem jetzigen Chorleiter Stephan Kaiser als Sänger. So kannten einige unter den 100 Zuhörern das Werk noch von damals, ergab eine Nachfrage. Den Besuch der Wiederaufführung in der Friedenskirche haben sie sicher ebenso wenig bereut wie das übrige Publikum.

Anspruchsvolle Reflexion

Obwohl das Werk nicht im Ganzen gesungen wurde, kam dank behutsamer Zusammenstellung die Intention desKomponisten in vielen Facetten zum Tragen: Eine anspruchsvolle Reflexion des Themas Sterben und Tod.Dass es den Akteuren gelang, diese Nachdenklichkeit musikalisch umzusetzen, zeigte sich nicht nur in der Stille der Zuhörerschaft. Der Chor beeindruckte mit feiner dynamischer Differenzierung und mit rhythmischer Präsenz. Chorleiter Stephan Kaiser war sicherer Halt und erfrischender Impulsgeber. Die Leistung des Chores ist auch ein Beleg dafür, dass sich konsequentes Stimmtraining unter Laien im Hinblick auf die Vielfalt der Klangfarben und das Volumen der einzelnen Stimmen wie des Klangkörpers insgesamt hörbar auszahlt. Herauszuheben sind auch die beiden Solistinnen, Kristina Bäthe mit gleich mehreren emotionalen Stücken in schöner Alt-Stimmlage als „Klageweib“ und Heike Stein als „Prophet“. Als Sprecher trugen zudem Frank Meyeroltmanns, Fred Sonntag und Michael Splitt dazu bei, dass die Zusammenfassung in sich stimmig war.

Stimmungsvolle Bilder

Gegen Ende wurden stimmungsvolle Bilder zu den Texten an die Wand projiziert. Das sollte beim nächsten Konzert ruhig von Anfang an umgesetzt werden. Langanhaltender Applaus und Zugabe nach einer gelungenen Einstimmungauf die Stillen Tage!

 

 

 

HNA vom 20.Oktober 2014

 

 

Das bisherige Frauentreffen der evangelisch-freikirchlichen Gemeinde Uslar heißt jetzt Treffen & Mehr und ist auch für Männer zugänglich. Bei der Premiere am Freitag im Gasthaus Johanning in Eschershausen waren neben 49 Frauen auch vier Männer dabei, sagte Mitorganisatorin Hildegard Schmidt-Ehl, am Samstag beim Frühstück im Landcafé im Gasthaus Gollart in Kammerborn waren es 71 Frauen und zwei Männer. Die Referentin Birgit Sych aus Berlin (im Bild vorn mit Uschi Theiß von der Freikirche und Harfenspielerin Susanne Dreyer/Dransfeld) referierte über das Thema Zeit. Sie ging der Frage nach, „Rennst Du noch, oder lebst Du schon?“ Die Pädagogin und Autorin riet dazu, Motive und den Lebensstil zu überprüfen, um gut mit der eigenen Zeiteinteilung klar zu kommen, sagte Schmidt-Ehl. Beim Treff in Kammerborn musizierte Milena Busch/Schoningen. Das Frühjahrstreffen findet voraussichtlich am 24. und 25. April 2015 statt. (jde) Foto: Dumnitz

 

 

HNA vom 12. Juni 2014

 

 

Wasserschlacht beim Pfingstlager

 

Beim Pfingstlager der Jungscharen der evangelisch-freikirchlichen Gemeinden aus Südniedersachsen (Einbeck, Göttingen, Stadtoldendorf, Osterode, Herzberg und Uslar) zelteten 150 Kinder auf dem alten Sportplatz in Schönhagen.

Um sie kümmerten sich 50 Betreuer. Die hatten ein reichhaltiges

Programm mit Workshops, Bibelarbeit, Geländespiel  und Gesang am Lagerfeuer mit Stockbrot organisiert. Große Begeisterung löste dabei

am heißen Pfingstsonntag die Wasserschlacht aus (Bild), bei der sich die Kinder und Betreuer eimerweise mit Wasser übergossen. Am Pfingstmontag

versammelten sich alle Teilnehmer zum Abschlussgottesdienst, bevor es wieder in die Heimat ging.                                        (rö) Foto: Röber

 

 

 

HNA vom 28. April 2014

 

Im Mittelpunkt des Geschehens: Pastor Klaus Peter Marquaß und seine Frau Andrea (sitzend/Bildmitte)

 

Herzliche Aufnahme für Pastor

Andrea und Klaus-Peter Marquaß

standen am Sonntag im Mittelpunkt

 

USLAR. Eine vollbesetzte Kirche zum Einführungsgottesdienst und viele nette Worte von Rednern beim anschließenden Empfang in der Friedenskirche der evangelisch-freikirchlichen Gemeinde Uslar erlebte das neue Pastoren-Ehepaar Andrea und Klaus-Peter Marquaß am Sonntag.

Die beiden standen über Stunden im Mittelpunkt der Feierlichkeiten

der kirchlichen Gemeinde an der Stiftstraße. Nach dem Einführungsgottesdienst mit Beiträgen der Uslarer Baptisten und von Wegbegleitern des neuen Pastors Klaus-Peter Marquaß, der zuletzt

seinen Dienst in einer freikirchlichen Gemeinde in Coburg versah, gab es zunächst eine Pause für Essen und Getränke. Beim anschließenden Empfang

stellten die Uslarer Vertreter der anderen Kirchengemeinden  die Ökumene in den Vordergrund, auf die auch der neue Pastor Klaus-Peter Marquaß

setzt. Pastorin Astrid Jasper von der St.-Johannisgemeindesagte, „Wir sitzen alle in einem Boot und haben ein Ziel. “ Selbst wenn es einige

Unterschiede gebe, seien auch viele Gemeinsamkeiten zu erkennen,

die in der Ökumene gelebt würden. Ähnlich äußerte sich der katholische

Pfarrer Rudi Kastner, der wie weitere Gäste ein kleines Willkommensgeschenk überreichte. Ein Lied präsentierten Mitarbeiter und

Gäste der christlichen Drogentherapie-Einrichtung NeuesLand aus Amelith. (zjs)

 

 

HNA vom 26. April 2014

 

Haben die Dienstwohnung an der Stiftstraße bezogen: Andrea und Klaus-Peter Marquaß vor dem Gebäude der evangelischen-freikirchlichen Kirchengemeinde. Foto: Dumnitz

 

Marquaß nun in der Mitte

 

USLAR. Einen Teil seines Leben hat der neue Pastor der Uslarer Freikirche als gebürtiger Schleswig-Holsteiner im Norden Deutschlands verbracht,

einen Teil im südlichen Bayern in Ingolstadt und Altdorf bei Nürnberg, und nun zieht es ihn fast in die Mitte der Republik. Klaus-Peter Marquaß

(54) wird am Sonntag in einem Einführungsgottesdienst in der 185 Mitglieder

zählenden Friedenskirche in Uslar in sein neues Amt eingeführt.

Beginn ist um 10 Uhr. Mit gestaltet wird der Gottesdienst von seinem väterlichen Freund und ehemaligen Kollegen Hermann Heinrich, der bereits bei der Verabschiedung in seiner letzten Dienststelle in Coburg/Oberfranken

gepredigt hat. Auch Uslars Bürgermeister Torsten Bauer will an der Einführung teilnehmen, sagte Marquaß, der sich auf seine neue Aufgabe

im Solling freut. Geboren wurde Marquaß am 17. März 1960 in Reinbek.

Nach seinem Abitur leistete er seinen Zivildienst im Landesverband

der Freikirche ab, war dort in der Jugendarbeit engagiert. Anschließend studierte er Theologie in Hamburg und in London. Ein Grund für seinen

Studienaufenthalt in England war die Geschichte der Baptisten, sagte er im HNA-Gespräch in der Uslarer Friedenskirche. Seine Ordination fand 1988

als Landesjugendpastor der Freikirche in Bayern statt. Zuständig war er dort für alle Jugendgruppen des Landesverbandes.

Gemeindepfarrer in Coburg

Dass er sich als Nordlicht für den Dienst in Bayern entschied, lag an der bundesweiten Vermittlung seiner Kirche. 1994 trat er eine Stelle als Gemeindepfarrer in Coburg an, die er bis zuletzt inne hatte. Verheiratet ist er seit 1995 mit seiner Frau Andrea Marquaß (46), die gelernte textiltechnische Assistentin ist und zuletzt in einem Buchladen gearbeitet hat. Das kinderlose Paar hat jetzt die Dienstwohnung der freikirchlichen Gemeinde bezogen und empfindet Uslar eher als großes Dorf denn als Stadt. „Landschaftlich ist es hiertoll“, schwärmt Marquaß, der seine norddeutsche Herkunft sprachlich nicht verbergen kann. Zum Norden hat er nach wie vor gute Kontakte, zumal ein Großteil seiner Familie dort lebt. „Von Uslar aus ist es jetzt nicht mehr so weit für einen Besuch in der Heimat“, sagt Marquaß.

Die Arbeit als Gemeindepastor in Uslar betrachtet er als neue Herausforderung, bei der er seine Erfahrungen mit einbringen kann. Erstmals war er bei der ökumenischen Spenneweih-Andacht dabei. Dass die Kirchen im Uslarer Land zusammenarbeiten, findet er gut, zumal er überzeugt davon ist, dass Christen weiter aufeinander zugehen müssen. Als Hobbys nennt er Radfahren, Fotografieren und Kochen im Urlaub. (jdx)

 

 

HNA vom 17. März 2014

 

 

 

Mutmacherin beim Frauenfrühstück

 

Beim Frauenfrühstück und dem Büfett am Abend, das die Frauen der Uslarer Freikirche seit Jahren organisieren, waren diesmal 130 Teilnehmerinnen dabei. Im Gasthaus Johanning in Eschershausen (Foto) kamen am Freitag  50 Frauen unterschiedlichen Alters ins Gespräch, beim Frühstück im Landcafé Gollart in Kammerborn waren es am Samstag 80 Gäste. Als Referentin sprach Susanne Strauss aus Neustadt (im Bild rechts) am Rübenberge bei Hannover über das Thema „Die eigene Freude wieder- entdecken“.

Sie betreibt dort eine Praxis für systemische Therapie und bietet unter anderem Lebens- und Sozialberatung, Seelsorge und Supervision an. Ihr Vortrag erfasste bei vielen Teilnehmerinnen die Realität des Alltags, hieß es aus den Reihen der Frauen. Strauss machte den Frauen Mut, in ihrem

eigenen Alltag Dinge zu entdecken, die zur Aufmunterung dienen und die gleichzeitig neue Hoffnung für das Leben geben können. (jdx) Foto: Dumnitz

 

HNA vom 22.Mai 2013

 

Zeltlager mit 120 Kindern

Über Pfingsten verwandelte sich der alten Sportplatz in Schönhagen mit dem Freizeitgelände immer in ein großes Zeltlager:

Dort campieren dann die jungscharen aus dem Gemeinde-Jugendwerk Nie-

dersachsen/Ost-Westfalen/ Sachsen-Anhalt. Diesmal waren es 120 Jungen und Mädchen aus den evangelisch-freikirchlichen Gemeinden Uslar,

Einbeck, Göttingen, Stadtoldendorf, Osterode und Herzberg. Wie Tessa Waldow von der Lagerleitung erklärte, gab es ein reichhaltiges Programm mit Basteln, Handwerken und Spielen. Für alle war ein Geländespiel organisiert, an den Abenden traf man sich am Lagerfeuer bei Stockbrot und Liedern. Den Abschluss bildet ein Gottesdienst. Unser Bild zeigt die Teilnehmer der Uslarer Gemeinde vor ihrem Zelt, links mit Wimpel Tessa Waldow von der Lagerleitung,                                                          (rö) Foto:Röber

 

 

 

HNA vom 15. April 2013

 

 

Lachen ist die Musik des Lebens

 

Mit persönlichen Erlebnissen berichtete Erika Sonnenberg (im Bild rechts) beim Frauenfrühstück der evangelisch-freikirchlichen Gemeinde im Landhotel Am Rothenberg in Volpriehausen vor 88 Teilnehmern über die positive gesundheitliche Wirkung des Lachens. „Lachen ist die Musik des Lebens", lautete ihr Vortragthema, über das die therapeutische Seelsorgerin aus Oldenburg bereits am Freitag beim Abendessen vor 82 Frauen im Gasthaus Johanning in Eschershausen referierte. Seit 1996 ist die Freikirche Gastgeber der Frauentreffen, die wegen der großen Nachfrage seit 2007 an zwei Tagen stattfinden. Musik steuerten am Freitag Heike Stein (Uslar) und am Samstag von Kristina Bäthe (Uslar) und Susanne Dreyer(Dransfeld) bei.

Organisatoren waren Monika Weste, Gudrun Nolte, Uschi Theiß, Hildegard Schmidt-Ehl (alle Uslar), Susanne Meyeroltmanns (Adelebsen) und Christine Moews (Hardegsen). Das Herbsttreffen findet am 25./26.Oktober statt. (jdx)                                                                  Foto: Dumnitz

 

HNA vom 11.März 2013

 

Pro Christ lockte in Freikirche

 

Veranstaltungsreihe in der Uslarer Friedenskirche mit Fernschaltung nach Stuttgart

 

Mit einer Übertragung aus der Porsche-Arena in Stuttgart nahmen Christen in der Uslarer Friedenskirche an der ökumenischen Aktionswoche von Pro Christ zum Thema „Zweifeln und Staunen“ teil. Das ist laut Pressemitteilung eine europaweit einzigartige Veranstaltung, die Menschen einlädt, eigene Lebensziele und Perspektiven zu überprüfen und sich unter Umständen auf etwas ganz Neues einzulassen.

Es ging um grundsätzliche Fragen zum Sinn des Lebens, worüber Ulrich Parzany, evangelischer Theologe, Pfarrer, Prediger und Publizist aus Kassel, acht Tage lang für täglich etwa eine Stunde von Stuttgart aus referierte.

Die Mitglieder der freikirchlichen Gemeinde Uslar kümmerten sich um die gastfreundliche Ausgestaltung der lokalen Pro Christ-Aktion. „Evangelisationsveranstaltungen sind nichts anderes als Feste von Christen, zu denen sie ihre Gäste einladen. Deshalb ist es wichtig, eine einladende, offene Wohlfühlathmosphäre zu schaffen", heißt es von Pro Christ.

So gab es denn auch in Uslar Kleinigkeiten zu Essen und Gelegenheiten für Gespräche und Austausch nach den Übertragungen aus Stuttgart. Laut Informationen von Susanne Schulz (Wiensen) von der Friedenskirche kamen täglich rund 100 Menschen zu der ökumenischen Veranstaltung. Zum Auftakt gab Uslars Bürgermeister Torsten Bauer Antworten auf die Frage nach Glück, zwischendurch stellte die Uslarer Ärztin Dr. Gertraud Eger die Tafel vor, und am Donnerstag gab es Gospellieder des Wienser Chores Joy of Musik vor der Übertragung. Zum Schluss ging es am Sonntag um die Frage, „Verspielen wir unsere Zukunft", (jdx)

Gospel-Gesang zum Auftakt: Der Wienser Chor Joy of Musik sang am Donnerstag unter der Leitung von Marina Solowjewa zum Auftakt der Pro Christ-Übertragung aus der Stuttgarter Halle.                                                                             Foto: Dumnitz

 

 

HNA vom 05.März 2013

 

 

Erzählungen aus dem Leben

Gespannt lauschten die Teilnehmer des ökumenischen Weltgebetstages der Frauen in der Uslarer Friedenskirche den Erzählungen der gebürtigen Schweizerin Ursula Morf-Lange (Dinkelhausen/im Bild rechts), die von Erlebnissen aus ihrem Leben berichtete. Passend zum aus Frankreich vorgegebenen Thema des Gebetstages „Fremde willkommen heißen" sprach sie von Integration und der Aufnahme in ihrer neuen Umgebung. Tanja Hesprich begleitete die Kirchgänger beim Singen der französischen Lieder am Flügel. Zwölf Frauen aus sechs christlichen Konfessionen haben die Gebetsordnung unter dem Motto „Ich war fremd - ihr habt mich aufgenommen" erstellt. Zum Abschluss gab es kulinarische

Spezialitäten aus Frankreich. Beim ökumenischen Gottesdienst in Volpriehausen wirkte der Bodenfelder Musiker Willi Geiger mit, in Schoningen war die St.-Vitus-Gemeinde Gastgeber des Gebetstages in der Kirche, (jdx)                                                                             Foto: Dumnitz

 

 

 

HNA vom 16. Januar 2013

 

Kalender: Theiß gestaltet das Titelbild

 

WIENSEN. Der Neukirchener Kalender gilt als der bekannteste Andachts- kalender im deutschen Sprachraum.Seit 2009 kommt das Titelbild aus dem Uslarer Land:Uschi Theiß, freischaffende Künstlerin aus Wiensen, gestaltet die Bilder für die Titelseite.

Auchfür 2013 hat es Uschi Theiß wieder auf die erste Seite des christlichen Kalenders geschafft, der seit 1888 erscheint. Dieses Jahr entstand ein Bild zur Jahreslosung, einem Bibelvers aus dem Hebräerbrief 14: „Wir haben hier keine bleibende Stadt, sondern die zukünftige suchen wir."

180 Autoren wirken mit. Der Neukirchener Kalender hat heute eine Auflage von 250 000 Exemplaren. 180 Autorinnen und Autoren arbeiten mit an den Tagesandachten, (fsd)      

Archivfoto: Porath/nh

 

                                   So sieht es aus:

Das Bild von Uschi

Theiß auf dem

Neukirchener

Kalender.

              

 

HNA vom 13. November 2012

 

Frauenfrühstück: Hauptsache gesund

 

Frauenfrühstück 10.11.12

 

Zum zweiten Mal in diesem Jahr hatte die Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde zum Frauenfrühstück eingeladen und die Resonanz war groß.

Fast 70 Frauen kamen zum Büffet ins Gasthaus Johanning, tags darauf mussten für die mehr als 100 Frühstücksgäste im Landhotel am Rothenberg zusätzliche Plätze eingedeckt werden. Referentin beider Veranstaltungen war die Medizinerin Dr. Ute Horn aus Krefeld (kleines Bild), die der Frage

„Hauptsache gesund?" nachging. Die Autorin etlicher Bücher sprach darüber, wie ihr der Glaube an Gott bei prägenden Erfahrungen wie einer Fehlgeburt und der Operation eines Hirntumors geholfen hat. Sie berichtete, wie eine Freundin in einer schweren Stunde plötzlich für sie da war. „Gott hat manchmal keine anderen Arme als unsere Arme." Ihren Zuhörerinnen riet Horn mit anderen Menschen barmherzig zu sein und sich selbst anzunehmen. „Trotz Defiziten liebt uns Gott", (shx)

Foto: Schmidt-Hagemeyer

 

HNA vom 01.Oktober 2012

 

Tolle Zeit für Nachtschwärmer

Kulturnacht bot Programm bis MitternachtChorkonzert "Nacht der Kultur"

Abendmusik: Mehr als 60 Zuhörer verfolgten in der Friedenskirche den Auftritt des Chores der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde, der unter der Leitung von Stephan Kaiser unter anderem die Bach-Kantate „Jesus Christus ist das Licht" vortrug. Außerdem spielten Tabea Wang (Violine) und Shanji Quan (Klavier) von der Musikakademie Kassel.

 

 

USLAR. Die Nacht der Kultur ist in Uslar längst kein Geheimtipp mehr.

Von Jahr zu Jahr wächst die Zahl der Besucher, die diesmal wieder ein vielseitiges Programm geboten bekamen.

Zum wiederholten Mal waren Gäste aus Uslars Partnerstadt Schlochau dabei. Live spielte auch die Workshop-Band vom Ferienspaß und im

Kulturbahnhof das Duo „Mondsüchtig". Außer modernem Pop war geistliche Musik zu hören. Es gab mehrere Lesungen und Aktionskunst in der Fußgängerzone. Außerdem stellten Maler ihre Kunstwerke vor.(shx)

 

 

HNA vom 08.September 2012

 

 Südamerika-Flair beim Grillfest

 Über 200 Gäste begrüßten die Veranstalter der-Friedenskirche Uslar bei einem außergewöhnlichen Grillabend an der Stiftstraße. Churrasco ist ein südamerikanisches Land-Grillfest und eine besondere Art des geselligen Beisammenseins. Über einem großen Holzkohlegrill werden verschiedenartige Fleischstücke langsam auf speziellen Doppelspießen gegrillt und nur mit groben Meersalz gewürzt. Pastor Arno Kawohl (links)aus Gießen hat das in Brasilien erlernt und wurde von Tochter Anica (rechts daneben) am Grill unterstützt. Mit portugiesischen Liedern, Erzählungen aus seinem Leben und Missionseinsätzen in Südamerika unterhielt er die Gäste. Beim Männerabend sprach er vor 60 Zuhörern zum Thema „Wann ist ein Mann ein Mann?' und hob die Vorbild-funktion von Männern für die junge Generation hervor, (nh)                                                                                      Foto: nh

 

vom 31.05.201

  

Ev. Freikirchliche Gemeinden Südniedersachsens in Schönhagen

Pfingstlager mit 138 Jungschar-Siedlern

 

Schönhagen (cj) – Über Pfingsten hatten 108 Kinder und Jugendliche mit 30 Betreuern auf dem Gelände des Heimat- und Kulturvereins Schönhagen ihre Zelte aufgestellt. Drei Tage lang stand das Pfingstlager der Jungscharen der Ev. Freikirchlichen Gemeinden Südniedersachsens unter dem Motto „Die Siedler von Schönhagen“ .

Abschiedsgottesdien der Jungscharen auf dem Gelände des Pfingstzeltlagers in Schönhagen.

© Foto: Junginger

Zu dem Thema „Die Siedler von Schönhagen“ wurden Bibeltexte erarbeitet, Gelände- und Geschicklichkeitsspiele sowie ein Bosselturnier ausgerichtet. Die lauen frühsommerlichen Abende wurden am Lagerfeuer musizierend verbracht. Verteilt über acht Gruppen haben die Kinder und Jugendliche auch an Bastelworkshops sowie an dem Workshop zu der Geschichte von Nehemia teilgenommen.

Das „Buch Nehemia“, hatte beim Pfingstlager eine besondere Bedeutung. In dieser biblischen Geschichte setzt sich Nehemia dafür ein, dass die ins zerstörte Jerusalem rückkehrende Juden (597 v. Chr.), die Stadtmauer wieder aufgebaut wird, “ erklärt Susanne Schulze von der Ev. Freikirche in Uslar. Der Aufbau der eigenen Mauer, stand beim Pfingstlager der „Siedler“ zugleich für Selbstschutz, Stärke und Selbstwert (vergl. Buch Nehemia). Susanne Schulze: „ Jeder hat seine Schwächen, jeder hat seine eigene Stärken. Die Stärken und Begabungen aufzubauen und das Vertrauen, dass diese auch ihren Einsatz finden, darum ging es bei dem Pfingstlager.“

Zum Abschlussgottesdienst, der hauptsächlich durch die Kinder und Jugendlichen selbst gestaltetet wurde, waren auch die Familien der Teilnehmer eingeladen. Gemeinsam wurden bei der Andacht Lieder gesungen und die Workshop-Teilnehmer stellten ihre Abschlussarbeiten vor. Im Anschluss an den Gottesdienst wurden die Zelte abgebaut und eingepackt. Gestärkt und ermutigt fuhren die Kinder und Jugendliche zurück nach Einbeck, Osterode, Stadt Oldendorf, Bodenfelde, Uslar oder Göttingen. Geleitet wurde das Pfingstlager durch Rahel und Silas Weisser aus Einbeck.

Die Uslarer Gruppe ist für Kinder und Jugendliche von 9 bis 14 Jahren und trifft sich freitags 14-tägig um 17.00 Uhr in der Friedenskirche Uslar. Die „Kreativ-Werkstatt“ in Bodenfelde ist für Kinder und Jugendliche von 7 bis 13 Jahren, montags um 17.15 Uhr.

 

 

 

 HNA vom 19.März 2012

 

Frauenfrühstück März 2012

Zulassen - Loslassein - Überlassen

 

Frauen aller Altersstufen kamen am Wochenende zu den seit Jahren beliebten überkonfessionellen Treffen der freikirchlichen Gemeinde Uslar. Nach dem Büffet am Abend mit 80 Besucherinnen hörten beim Frühstück im Landhotel am Rothenberg 150 Frauen (Bild) der Referentin Astrid Eichler zu. Die Pfarrerin aus Berlin (kleines Bild) sprach über mehr Lebensqualität durch „Zulassen - Loslassen -Überlassen". Um offen für die Zukunft zu sein, müsse man auch Abschied von unerfüllten Lebensträumen nehmen, sagte Astrid Eichler und nannte als Beispiel einen unerfüllten Kinderwunsch. Sich von einem Wunsch zu verabschieden, bedeute auch den Schmerz zuzulassen. Aber dieser schmerzliche Schritt sei letztlich ein Schritt ins Leben hinein. Loslassen müssten Eltern auch ihre Kinder, nannte die Pfarrerin ein weiteres Beispiel und sagte: „Loslassen bringt Lebensqualität." (shx)

Foto: Schmidt-Hagemeyer

 

 

HNA vom 17. Januar 2012

 

 

Verabschiedung mit Gottesdienst und vielen Reden für freikirchlichen Pastor

Pastor-Verabschiedung:

Rebers gehen ins Emsland

 

Abschied Familie Rebers © Foto: Dumnitz/zjs

Abschied im Gotteshaus: Pastor Hajo Rebers (von rechts) mit Ehefrau Annette, Tochter   Ine und Gemeindeleiterin Gabriele Sonntag, die die Verabschiedung moderierte.              

 

Uslar. Dass die Chemie zwischen den Gläubigen der Uslarer Friedenskirche und ihrem Pastor Hajo Rebers stimmt, war am Sonntag bei der Verab- schiedung des 39-jährigen Theologen deutlich zu spüren.

Rebers wechselt auf eigenen Wunsch in die 99-Seelen-Kirchengemeinde der Baptisten nach Meppen ins Emsland. Nach fast zehn Jahren Tätigkeit im Uslarer Land war jetzt die Zeit zum Wechsel, sagte Hajo Rebers, der am 28. Januar 40 Jahre alt wird.

Die evangelisch-freikirchliche Gemeinde war seine erste Stelle nach seinem Studium und der Ausbildung. Im Oktober 2002 kam er mit Frau Annette und Sohn Hauke (11) in Uslar an, war damals Nachfolger von Pastor Siegfried Assig. Mittlerweile hat das Paar vier Kinder: Neben Hauke noch die Söhne Jan (8) und Kai (4) sowie die Tochter Ine (6).

Auch das Alter der Kinder sei mit ein Grund dafür gewesen, sich jetzt beruflich und familiär eine neue Heimat zu suchen, sagte Rebers. Meppen sei nicht mehr so weit von seiner Geburtsstadt Achim entfernt, wo seine Familie lebt und er zudem noch Freunde und Verwandte hat.

Den letzten Gottesdienst leitete Rebers zusammen mit Gemeindeleiterin Gabriele Sonntag. In seiner Predigt vor 250 Zuhörern sprach er unter anderem über das Thema Freiheit.

Am Nachmittag nahmen 200 Gemeindemitglieder und Gäste an der Verabschiedung in der Freikirche an der Stiftstraße teil. Etliche hatten originelle Geschenke dabei, bedankten sich persönlich bei Rebers und seiner Familie.

Er müsse das Uslarer Bier jetzt mit dem Emsländer Schnaps tauschen, berichtete Pastorin Astrid Jasper. Pastor Carsten Schiller wünschte, dass Rebers seine offene Art beibehalte und der katholische Pfarrer Rudi Kastner lobte die ökumenische Dreifaltigkeit, an der Rebers maßgeblich mit beteiligt war. Er habe die Ökumene zwischen den drei großen Kirchen im Uslarer Land mit gelebt.

Seit 2005 war Rebers zudem in der Notfallseelsorge engagiert. „Du wirst uns fehlen“, betonten mehrere Redner.

 

Gemeindesekretärin

 

Umziehen will die Familie Rebers Ende dieses Monats. Ein Arbeitskreis der Freikirche befasst sich bereits mit der Nachfolge und hofft, dass die Stelle unter Mitwirkung des freikirchlichen Gemeindebundes bis Ende dieses Jahres neu besetzt werden kann. Bis dahin helfen unter anderem der ehemalige Pastor Siegfried Schmidt-Ehl und Gabriele Sonntag bei den Gottesdiensten aus.

Die kirchlichen Gruppen laufen ebenfalls weiter und seit Januar sei Susanne Schulz (Wiensen) als Gemeindesekretärin von der Freikirche angestellt und habe bereits Aufgaben inne, sagte Rebers gestern auf Anfrage. Er freute sich über die Würdigung und Wertschätzung seines Wirkens in Uslar. (zjs)

 

 

 

 HNA vom 08. Dezember 2011

 

Abschluss: Segen für fünf Bibelentdecker

Biblischer Unterricht an evangelisch-freikirchlicher Gemeinde Uslar für Menschen mit Behinderung

Die Bibelentdecker

Die Bibelentdecker: (von links) Annette und Hauke Rebers (Uslar), Janina Engelhardt, Asya Meyeroltmanns (Adelebsen), Nadine Schierhorn, Nele Martin (Hettensen),

Florian Hanf (Uslar), Niels Neumann, Eric Römermann (Eschershausen). 

                                                                                             Foto: Rebers/nh

 

USLAR. „Ein besonderer Gottesdienst für besondere Kinder." So beschrieb ein 13-jähriger Besucher die Veranstaltung in der Friedenskirche in Uslar. Über zehn Wochen hatte biblischer Unterricht für fünf Kinder mit Lernschwierigkeiten oder geistiger Behinderung stattgefunden, die "Bibelentdecker".

Im Gottesdienst feierten sie den Kursabschluss. Annette Rebers, die den Unterricht konzipiert und geleitet hatte, zeichnete auch für den Gottes- dienst unter dem Motto „Jeder ist willkommen, jeder ist wertvoll,

jeder kann was!" verantwortlich. Verdeutlicht wurde das durch große Puzzleteile. Die fünf Bibelentdecker schrieben darauf, was sie gut können. Die Gottesdienstbesucher wurden in der Predigt von Pastor Hajo Rebers eingeladen, das Puzzle zu vergrößern.

Danach wurden die fünf Kursteilnehmer für ihren weiteren Lebens- und Glaubensweg gesegnet. Begleitet wurde der Unterricht durch die Albert-Schweitzer-Heilerziehungspflegeschüler Janina Engelhardt, Nadine Schierhorn und Niels Neumann, (nh)

 

 

HNA vom 29.November 2011

 

The Living Gospel Choir

Musikalische Reise durch die Psalmen

 

In der Friedenskirche in Uslar gab es am Freitagabend ein vielbeklatschtes Wiedersehen mit dem Chor „The Living Gospel Choir". Das seit 1997 bestehende Ensemble aus Göttingen trat zum dritten Mal in Uslar

auf und überzeugte einmal mehr mit professionellen Leistungen und viel Lockerheit bei der gesungenen Verkündung des Evangeliums.

Unter dem Titel „Show Yourself strong" (Zeige Dich kraftvoll) ging es

auf eine musikalische Entdeckungsreise durch die Psalmen. Die Lieder des Göttinger Chores sind zwar alle englischsprachig. Als Orientierung und zum besseren Verständnis lag ein kleines Heftchen aus, in dem die Kernaussagen der Lieder ins Deutsche übersetzt abgedruckt waren. In der Friedenskirche der freikirchlichen Gemeinde an der Stiftstraße waren fast alle Plätze besetzt, (fsd)                                                         Foto: Schneider

 

 

 

 

HNA vom 08. Oktober 2011

 

  Uslar. Die Frauengespräche unter der Regie der Mitglieder der evangelischen Freikirche in Uslar gibt es seit 1996. Annette Brecht hatte das spezielle Gesprächsangebot in Göttingen kennengelernt und ein solches Angebot auch in Uslar realisiert. Das Frauenfrühstück zu verschiedenen Themen wurde zur Erfolgsveranstaltung. Vor drei Jahren entschied man sich, die Gruppe zu teilen. Seither gibt es eine Abend- und eine Frühstücksveranstaltung.

 

Strahlende Referentin: Dr. Martina Kessler (rechts) aus Gummersbach sprach im

Gasthaus Johanning vor 102 Frauen über das Thema Kritisieren.

das Thema interessierte sehr, hieß es von den Organisatoren. Foto: Dumnitz

 

Auftakt war das Bufett am Abend im Gasthaus Johanning in Eschershausen.102 Frauen interessierte das Thema „Kritisieren ohne zu verletzen“, über das die Gummersbacherin Dr. Martina Kessler referierte. Ihr Kernsatz nach dem über einstündigen Vortrag: Eisen wird mit Eisen geschärft, ein Mensch bekommt seinen Schliff durch den Umgang mit anderen.

Dafür hatte die gelernte Krankenschwester, psychologische Beraterin und Theologin einige Beispiele parat, die zu regen Gesprächen an den Tischen führte.

Ebenso wie beim Verwöhnfrühstück tags darauf im Volpriehäuser Landhotel Am Rothenberg, an dem laut Annette Brecht 103 Frauen teilnahmen.

Organisiert wurden die Frauengespräche von einer zehnköpfigen Gruppe, die die Treffen im Frühjahr und Herbst beraten. „Die Frauen wissen, worauf sie sich einlassen“, sagt Annette Brecht. „Klar geht es uns auch um den christlichen Hintergrund, von dem wir etwas weitergeben wollen.“

Ein Großteil der über 200 Frauen komme seit Jahren treu zu den Treffen, es seien aber auch stets neue Gesichter dabei.

Musikalisch wurden die beiden Treffen von den Schülerinnen Pauline und Penelope Haase aus Schoningen begleitet. Sie musizierten mit Querflöte und Geige für die Frauen.

Grund für das Treffen der Frauen ist laut Annette Brecht der Gedankenaustausch. „Frauen setzen sich eher mit Lebensthemen auseinander und sind dabei auch offen für Veränderungen“, sagt die Mitorganisatorin aus Uslar.

Die nächsten Frauengespräche der Freikirche sollen am 16. und 17. März 2012 in bewährter Form stattfinden, hieß es abschließend. (jdx)

 

 

HNA vom 30. März '11

 

 

Angst in Mut verwandeln

 

Über 200 Frauen aller Altersstufen kamen zu. den beiden über- konfessionellen Frauentreffen der freikirchlichen Gemeinde.

Angst kann stark machen, wenn man sie besiegt. Diese Botschaft über- brachte Referentin Hanna Backhaus aus Kassel-Calden. Die Sozial- pädagogin zeigte, wie Angst unser Leben prägt, welche weitreichenden Folgen sie haben kann und welche Rolle Gottvertrauen spielt, um damit positiv umzugehen. Das zehnköpfige Organisationsteam der Freikirche freute sich über die Resonanz und die regen Gespräche beim 29. Frauentreffen. Für alle Frauen, die am Frauenfrühstück nicht teilnehmen können, gibt es alternativ jeweils tags zuvor ein Büffet am Abend zum gleichen Thema,

das dieses Mal mit 85 Teilnehmerinnen im Gasthaus Johanning stattfand.

Die Termine für das nächste Büffet am Abend und Frauenfrühstück stehen

bereits fest: am Freitag, 7. Oktober, und am Samstag, 8. Oktober.

(yp) Foto:Porath

 

 

HNA vom 22.11.10

 

 

Schätze für die Seele

 

„Bilder sind ein innerer Schatz." Mit ihnen könne man sich geistig an Orte mit einer besonderen Bedeutung versetzen und so nachts zur Ruhe kommen, sagte Sabine von Krosigk vor mehr als 200 Besucherinnen der beiden Frauentreifen im Uslarer Land. Außerdem riet die Referentin ihren Zuhörerinnen, Menschen, die ihnen am Tage Unrecht getan hätten, vor dem Einschlafen aus den Gedanken zu entlassen. „Vergeben ist eine doppelte Wohltat, weil es bedeutet, Übeltäter aus dem eigenen leben ranzu- schmeißen." Die überkonfessionellen Frauentreffen werden seit Jahren von der evangelisch-freikirchlichen Gemeinde Uslar organisiert. Die Resonanz ist groß. 90 Frauen kamen zum Büfett am Abend ins Gasthaus Johanning und fast 130 zum Frühstück ins Landhotel am Rothenberg. Für Musik sorgten Kristina Bäthe, Nicola und Ludwig Watschong sowie die Klavier- und Keyboardschule Ludmila Miller, (shx)               Foto: Schmidt-Hagemeyer

 

 

HNA vom 07.09.10

Tauffest an der Teufelsmühle

Schönhagen. Bei strahlendem Sonnenschein feierten die evangelisch-freikirchlichen Gemeinden (Baptisten) Uslar und Holzminden auf dem Gelände der Teufelsmühle in Schönhagen einen besonderen Gottesdienst: Fünf junge Frauen aus den beiden Kirchengemeinden wurden im See neben der Mühle durch Untertauchen getauft.

Taufe: Pastor Hajo Rebers tauft Hannah-Lena Ruß; dahinter

(stehend von links) Sandra Mely, Rebekka Bröker, Mirjam Meiners,

Dorothee Mocka und Pastor Matthias Neumann (alle Holzminden).

Foto: Martin Schulz/nh

 

Drei von ihnen berichteten im Gottesdienst, welche Erfahrungen mit Gott sie zu dem Wunsch führten, sich taufen zu lassen. In Baptistengemeinden werden Menschen erst nach einer persönlichen Entscheidung für den christlichen Glauben getauft.

Annegret Drüke (Holzminden) und Pastor Hajo Rebers (Uslar) leiteten durch den eineinhalbstündigen Gottesdienst, der nachmittags stattfand. Musikalisch wurde er gestaltet vom gemischten Chor der Uslarer Friedenskirche sowie von einem Musikteam aus Holzminden.

Pastor Matthias Neumann (Holzminden) ermutigte die 250 Besucher in seiner Predigt dazu, Gott zu vertrauen. Im Anschluss stiegen die Pastoren mit den Täuflingen zur Taufe ins Wasser.

Kaffeetafel und Lagerfeuer

Nach dem Gottesdienst blieben die Besucher noch lange beisammen. Kerstin und Jürgen Brandt als Bewohner der Teufelsmühle und Mitarbeiter aus den Gemeinden hatten auf dem Gelände Kaffee und Kuchen vorbereitet. Zum Ausklang gab es ein Lagerfeuer und Grillwürstchen. (red/fsd) 

 

 

 

HNA vom 20.08.10

 

Warme Töne bei kaltem Wetter

 

Das Sommerfest der evangelischen Freikirche in Uslar fand überwiegend bei trübem Wetter statt. So feierte die Gemeinde den Gottesdienst in ihrer Friedenskirche an der Stiftstraße statt auf der grünen Wiese. Der fehlende Sonnenschein wurde aber mehr als aufgewogen durch die Musik: Das Berliner Posaunenensemble „Zug um Zug“ begleitete den Gemeindegesang und umrahmte das Geschehen mit Musik aus verschiedenen Epochen. Die sechs Posaunen erzeugten einen sehr ausgewogenen und warmen Klang. Nach Mittagessen mit Salatbuffet und Grillfleisch blieb Zeit für Gespräche. Die sechs Bläser luden zwischendurch noch einmal zum Zuhören ein wie auch zum Mitsingen bekannter Kirchenlieder. Durch familiäre Beziehungen – die Schwester von Pastor Hajo Rebers spielt im Ensemble mit – kam die Idee auf, den Solling kennen zu lernen und das Sommerfest der Freikirche zu bereichern. (red/fsd) Foto: Rebers/nh

 

 

 

HNA vom 16.06.10

 

 

Training mit einem Ex-Profi

 

Kaum zu glauben, aber wahr: Während die ganze Welt der Faszination Fußball-WM in Südafrika verfällt, hat Kenneth Mokgojoa seiner Heimat den Rücken gekehrt: Der ehemalige südafrikanische Fußballprofi weilt auf Einladung der Freikirche Einbeck im Soiling, trainierte mit dem Nachwuchs der JSG Ahletal-Solling (Bild) und besuchte die Sollingschule und das Gymnasium. Heute, Mittwoch, ist er ab 17 Uhr nochmals bei der JSG im Solling-Stadion zu Gast bei der C- bis A-Jugend. Hinterher wird gegrillt. Mokgojoa ist heute Trainer, Sportkommentator und Pastor. Der Glaube half ihm, aus der Alkoholsucht und Obdachlosigkeit nach seiner Profi-Karriere wieder zurück ins Leben zu finden.                 (fsd)    Foto: Schneider

 

 

 

HNA vom 03.06.10

T-Shirt mit Unterschriften: Das überreichten die Bibelunterrricht kinder an den

scheidenden Jugendpastor Stefan Schmidt.

 

Stefan Schmidt geht

 

Freikirche: Der Jugendpastor verlässt Uslar

 

USLAR. Nach dreieinhalb Jahren endete der Dienst von Stefan Schmidt als Jugendpastor der Friedenskirche in Uslar: Er hat in dieser Zeit sein Vikariat absolviert und wechselt zur evangelisch-freikirchlichen Gemeinde Lünen

(bei Dortmund) als Gemeindepastor.

In Uslar leitete Schmidt die Jugendgruppe und den Bibelunterricht der Zwölf- bis 14-Jährigen, predigte, war Teil der Gemeindeleitung und wirkte bei ökumenischen Gottesdiensten mit. Zum Abschied predigte Schmidt über das Vaterunser-Gebet und segnete den neuen ehrenamtlichen Jugendleiter Clemens Mauser. Schmidt wurde ebenfalls gesegnet: von Gemeindeleiterin Gabi Sonntag und Pastor Hajo Rebers. Die Jugendgruppe sang ein von ihm selbst komponiertes Lied, die Kinder des Abenteuerlandes trugen ein Segenslied vor, Teilnehmer des Bibelunterrichts überreichten ein T-Shirt mit Unterschriften.

Die Kirchengemeinde schenkte ihm ein Bild der Malerin Uschi Theiß. Nach Jahren der hauptamtlichen Betreuung wird die Jugend der Friedenskirche nun wieder ehrenamtlich geführt, (red/fsd)

 

 

 

HNA vom 28.05.10

Jungschar zurück ins Jahr Null

100 Kinder mit 30 Betreuern campierten bei schönem Wetter auf dem alten Sportplatz in Schönhagen beim Treffen der Jungscharen aus Süd-Niedersachsen. Die Veranstaltung des Gemeinde-Jugendwerkes Niedersachsen/Ost-Westfalen/Sachsen-Anhalt der evangelisch-freikirchlichen Gemeinden stand unter dem Motto „Zurück ins Jahr Null - Leben wie zu Jesu Zeiten“, wie Joram Weisser, der Vorsitzende des Landesjugendausschusses und Leiter des Zeltlagers, erklärte. Neben der Bibelarbeit, bei der die Gleichnisse aus dem Neuen Testament betrachtet wurden, gab es ein Geländespiel, eine Olympiade der Gruppen, einen bunten Spieleabend und einen Basar mit israelischen Speisen, bei dem die Kinder auch ihre für Helfertätigkeiten verdienten „Taler“ ausgeben konnten. Am Montag fand eine Abschlussveranstaltung mit den Eltern statt, bevor die Zelte abgebaut wurden und alle wieder in ihre Heimat reisten. (rö)

Foto: Röber   

 

 HNA vom 22.04.10

Große Resonanz bei beiden Frauentreffen

 

Die überkonfessionellen Frauentreffen der evangelisch-freikirchlichen Gemeinde Uslar haben nichts von ihrer Anziehungskraft verloren. Zum Büfett am Abend im Gasthaus Johanning in Eschershausen und tagsdrauf zum Frauenverwöhnfrühstück im Landhotel Am Rothenberg in Volpriehausen kamen jeweils 100 Besucherinnen. Im Mittelpunkt standen Genüsse für den Gaumen und ein Vortrag der Autorin Doris Schulte (Altenkirchen) über Ungerechtigkeit. Dabei hatte die Referentin viele Tipps dagegen parat. Die Organisation lag wieder in den Händen von Annette Brecht und Hildegard Schmidt-Ehl. Das Frauentreffen gibt es im Uslarer Land seit 1996. Es findet zweimal im Jahr als Abend- und Frühstückveranstaltung statt. Unser Bild zeigt einen der neun Frühstückstische mit (vorn links) Waltraud Theiß (Wiensen) und Gerda Zickler (Uslar/rechts). (fsd) Foto: Schneider Bilder von allen Tischrunden unter www.hna.de/foto

 

 

HNA vom 08.03.10

 

 

Ein Hauch Kamerun in der Friedenskirche

 

USLAR. Frauen aus dem Uslarer Land feierten am Freitag den Welt-

gebetstag der Frauen mit einem zentralen Gottesdienst in der

Friedenskirche.

Die Gebetsordnung stammte von Frauen aus Kamerun in Afrika.

Das Thema für die 80 Besucherinnen aller Konfessionen lautete

„Alles was Atem hat, lobe Gott“.

Freya Bartels (im Bild links) stellte im Gotteshaus der freikirchlichen

Gemeinde die vorgegebenen Gebets- und Gesangsbeiträge mit

Birgit Erdmann, Heike Hölzchen und Monika Pönitsch vor.

Musik spielten Annette Rebers, Kristina Bäthe und Daniela Janz.

Die Predigt hielt Uschi Theiß aus Wiensen, die auf den Hintergrund

eines Bibeltextes zum Thema Gefangenheit und Freiheit einging.

Insgesamt sollte das Lebensgefühl des themengebenden Landes

Den Gottesdienstbesucherinnen näher gebracht werden, sagte

Freya Bartels. Zum Abschluss gab es ein Buffet mit afrikanischen

Leckereien in der Freikirche und viele Gespräche. (jdx)   Foto:Dumnitz

 

 

HNA vom 16.12.09

 Freude: 1239 Pakete für Kinder

 

Weihnachten im Schuhkarton

Sehr zufrieden: Christine Moews, die die Hilfsaktion Weihnachten im Schuhkarton im Landkreis koordiniert.

HINTERGRUND

Weihnachten

im Schuhkarton

Seit 1996 findet die in Groß-

britannien gegründete Aktion Weihnachten im Schuhkarton immer mehr Teilnehmer in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

2008 erhielten 506976 bedürftige Kinder vor allem in Osteuropa Geschenke. Sie leben oft in bitterer Armut - in Flüchtlingslagern, Waisen- heimen, Slums oder auf dem Müll.

Organisation: Geschenke der

Hoffnung e.V.,www.geschen-

ke-der-hoffnung.de

 

USLAR/HARDEGSEN. Die Kinderhilfsaktion „Weihnachten im Schuhkarten - Päckchen für Kinder in Not" ist im Landkreis Northeim auf große Resonanz gestoßen: 1239 Päckchen kamen zusammen. Das ist mehr als im vergangenen Jahr.

Christine Moews aus Hardegsen, die mit ihrem Mann Dirk die Aktion federführend koordiniert, ist diese Woche noch bis Samstag in Polen unterwegs und hilft persönlich beim Verteilen der Pakete. Die Pakete aus dem Postleitzahlbereich 37 werden in Polen, Rumänien und Albanien verteilt.

Geschenke der Hoffnung

Christine Moews zeigte sich nach dem Annahmeschluss in der hiesigen Region sehr zufrieden mit der Resonanz auf die Hilfsaktion, die vom Trägerverein Geschenke der Hoffnung organisiert wird. Mitmachen kann jeder: Man überlegt sich, für welches Geschlecht und welche Altersgruppe das Päckchen sein soll, beklebt einen handelsüblichen Schuhkarton mit buntem Geschenkpapier und füllt ihn mit Überraschungen, über die sich jedes Kind freut: Spielzeug, Süßigkeiten und praktische Dinge wie Zahnbürste, Zahncreme, Schulbedarf und Kleidung. Dann verschließt man die Kartons mit Gummiband und gibt sechs Euro als Spende hinzu, die für die Abwicklung der Aktion und den Transport der Kartons benötigt werden. Die Kartons werden vor Ort gesammelt und in den Ländern verteilt, in denen es vor allem Kindern nicht gut geht.

Christine Moews organisiert die Paketaktion für Kinder in armen Ländern schon seit dem Jahr 2001. Christine Moews: „Das Schöne ist, die Pakete kommen wirklich beim Kind an, sind also eine direkte Hilfe und damit eine schöne Sache."

Dankestreffen

Alle Personen, die ein Paket für die Aktion Weihnachten im Schuhkarton gespendet haben, sind zu einem Dankestreffen nach Uslar eingeladen. Es findet am 25. Februar ab 19 Uhr in den Räumen der Friedenskirche an der Stiftstraße statt. Es ist nicht nur ein Dankestreffen, sondern gibt den Spendern auch Gelegenheit, Fragen zu stellen und mehr über die Organisation zu erfahren. Bei dem Treffen werden unter anderem auch Bilder von der Verteilerreise gezeigt, (fsd)

 

 

HNA vom 23.11.09

 

 

Frauentreffen über Entscheidungen

 

Entscheidungen treffen und dem Leben eine Richtung geben. Dazu rief die Referentin Margret Meier (BHd/Kelkheim) in ihren Vorträgen bei den beiden gut besuchten Frauentreffen im Uslarer Land auf. Die Resonanz auf die überkonfessionellen Treffen, die Mitarbeiterinnen der Friedenskirche in Uslar regelmäßig organisieren, ist nach wie vor enorm.

Zum Büfett am Freitagabend im Gasthaus Johanning in Eschershausen kamen 90 Frauen, zum Frauenfrühstück im Landhotel

am Rothenberg in Volpriehausen 130. Das Erfolgsrezept ist einfach:

Die Veranstaltungen bieten Frauen aller Altersgruppe die Möglichkeit, über Fragen des Lebens und des Glaubens ins Gespräch zu kommen.

Dazu gibt es Essen und ein musikalisches Rahmenprogramm, das diesmal Ulrike Schietzoldt und Saskia Eichmann sowie Marina Filmer-Simon,

Ina Siebrecht und Kerstin Moll gestalteten. Der Termin für das nächste Frauenfrühstück steht schon fest 17. April.2010(fsd)   Foto: Schneider

 

 

HNA vom 05.06.09

Fröhlichkeit mit Gospelliedern

 

Das Repertoire des Paderborner Gospelchores Lichtpunkt umfasste beim Konzert in der Uslarer Freikirche an der Stiftstraße bekannte und weniger bekannte Songs und Eigenkompositionen aus dem christlichen Pop-Bereich. Gespickt waren die Lieder unter der musikalischen Leitung von Vicky Preus mit allerlei Einflüssen aus anderen Stilen. Lichtpunkt wurde 1994 gegründet. Als ihren Auftrag verstehen die Sängerinnen und Sänger, die von einer fünfköpfigen Band begleitet werden, Licht in das Leben von Menschen zu bringen, in dem sie von Jesus Christus singen. Um ihn ging es auch in den Liedern vor dem Uslarer Publikum. Laut Florian Reschke von der freikirchlichen Gemeinde sei die Besucherzahl allerdings enttäuschend gewesen. Die Stimmung war dennoch von lockerer Fröhlichkeit geprägt.

(jdx) 

Chor-Infos unter www.lichtpunkt-chor.de  

 

Foto: Dumnitz

 

 

HNA vom 03.06.09

Jungscharen und der Wilde Westen

 

Für Wasserschlachten nehme ich Wasser aus dem Bach - Regel Nummer 13 des Pfingst-Zeltlagers des Südkreises der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinden auf dem alten Sportplatz in Schönhagen war wie für dieses warme Wochenende gemacht. Beim Abschlussgottesdienst der 150 Kinder und Jugendlichen (im Bild) aus Heiligenstadt, Osterode/Herzberg, Duderstadt, Göttingen, Einbeck, Stadtoldendorf, Holzminden, Wolfenbüttel und Uslar wurde den Eltern gezeigt, was unter dem Motto „Wilder Westen - Aufbruch in ein neues Land“ alles in den Gruppen entstanden ist. Neben einem Geländespiel und einem Brennballturnier, bei dem die Uslarer Mannschaft hinter Göttingen den zweiten Platz belegte, gab es die Jungscharprüfung, Basteln von Mississippi-Dampfern im Kleinstformat und Gummiband-Pistolen sowie Trapperküche und Seilmachen, ferner eine Wanderung nach Amelith mit Übernachtung unter freiem Himmel. (yp)

Foto: Porath

 

 

 

HNA vom 20.05.09

 Zwei Zauberer der Klänge

Konzertmit Christoph Bunzendahl und Florence Sitruk

 

Auf den Flügeln des Gesangs

 

USLAR. „Auf den Flügeln des Gesangs" ist eines der berühmtesten Lieder Felix Mendelssohn-Bartholdys. Leicht abgewandelt bildete der Titel das Motto für ein Konzert, zu dem der Literatur- und Kunstkreis zwei weitgereiste Musiker in die Friedenskirche Uslar eingeladen hatte. Viele Stücke, die das ungewöhnliche Duo mit Harfe und Cello spielten, wiesen einen Bezug zu einem Text auf oder waren sogar Bearbeitungen von Kunstliedern. Dazu kommt noch, dass ja das Cello als das Instrument gilt, das der menschlichen Stimme am ähnlichsten ist.

Neben der menschlichen Stimme gab es aber noch ein Motto und das hat etwas mit der Familie des Cellisten Christoph Bunzendahl zu tun. Der Anlass, in Uslar ein Konzert zu geben, war nämlich Bunzendahls Großvater Heinrich, der in diesem Jahr hundert Jahre alt geworden wäre. Der junge Cellist lebt seit einigen Jahren in Antwerpen, seine Partnerin an der Harfe ist Professorin für dieses Instrument an der Hochschule für Musik in Genf.

Gefragte Musikerin

Dass die Harfenistin Florence Sitruk zu Recht eine international gefragte Musikerin ist, bewies sie am Anfang des Konzertes mit der Serenade für Harfe von Elias Parish Alvars, einem Zeitgenosse von Mendelssohn und selbst Harfenist. Sitruk spielte das virtuose Werk, das aber auch sehr kantable Stellen aufweist, mit einer Brillanz und Differenziertheit, die das große Spektrum des Harfenklanges deutlich machte. Dabei sei nur am Rande erwähnt, dass sich die Preise für eine Konzertharfe auf dem Niveau der Mercedes E-Klasse bewegen.

Während es für die Besetzung Harfe - Cello fast keine Originalstücke gibt und die beiden Künstler deshalb überwiegend Bearbeitungen im Programm hatten, bildet das „Grand Duo" eine Ausnahme. Es ist nämlich eine gemeinsame Komposition des Cellisten

Jean-Louis Duport und des Harfenisten Charles-Nicolas Bochsa. Sitruk und Bunzendahl verkörperten diese Zusammenarbeit in einer gut aufeinander abgestimmten Interpretation, die sicherlich den Höhepunkt des Abends bildete.

Überhaupt hatte man den Eindruck, dass sich die beiden Musiker gerade im romantischen Repertoire wohlfühlen. Das zeigten auch die vom Lied geprägten Stücke von Mendelssohn-Bartholdy und das „Kol Nidrei" von Max Bruch. Etwas blasser blieben dagegen die Stücke aus der Barockzeit.

Seine atemberaubende Virtuosität konnte Bunzendahl in der Sonate von Luigi Boccherini ausspielen, in der das Cello in die höchsten Lagen geführt wird und sich wie eine Geige anhört.

Doch wer hätte gedacht, dass ein Cello auch eine Gitarre imitieren kann. Das spanisch angehauchte Stück zum Abschluss des Programms bewies es. Herzlicher Applaus von den gut hundert Zuhörern in der Friedenskirche, die von den beiden sympathischen Künstlern für zwei Stunden „verzaubert" worden sind.

Peter Reiter

 

 

HNA vom 25.04.09

 

25. Mal Frauenfrühstück

 

Zum 25. Mal Frauentreffen

 

Das Frauenfrühstück in Uslar ist eine Institution: Zum mittlerweile 25. Mal hat das Organisationsteam der evangelischen Freikirche Uslar um Annette Brecht und Hildegard Schmidt-Ehl eingeladen und weit über 200 Frauen nahmen teil. 1996 fand das erste Treffen mit 30 Teilnehmerinnen statt, inzwischen bieten die Gastgeberinnen zweimal im Jahr zwei Veranstaltungen zum Aussuchen an: ein Büfett am Abend im Hotel Menzhausen (Bild) und ein Frühstück im Forum des Gymnasiums. Im Mittelpunkt steht das Beisammensein von Frauen aller Altersklassen und Konfessionen.

Dazu gibt es Essen und immer Vorträge. Diesmal sprach die Lehrerin, Seelsorgerin und Prädikantin Irene Müller (Augsburg) über erfülltes Leben. Zudem wirkten Kristina Bäthe, Susanne Dreyer und Eva Mikutta sowie Mathilda und Phillip Sobczak mit Musikbeiträgen mit, ferner Fred Sonntag mit der Bilderschau „25 Mal Frauenfrühstück", (fsd) Foto: Schneider

 

 

 

HNA vom 12.03.09

Gemeinde verabschiedet Arnold Fricke

 

USLAR. Arnold Fricke wurde nach 32 Jahren als Gemeindeleiter der evangelisch-freikirchlichen Gemeinde Uslar verabschiedet. Seit 1977 war Fricke Gemeindeleitungsmitglied und seit 1991 geschäftsführender Gemeindeleiter. Nach drei sechsjährigen Wahlperioden kandidierte er nun nicht mehr für das Amt. 18 Jahre seien genug, meinte Fricke, der in Vernawahlshausen wohnt. Der 71-Jährige hat zwei Kinder sowie zwei Enkelkinder und arbeitete bis zum Ruhestand als Schuhmachermeister, wie schon sein Vater, der in Vernawahlshausen auch ein Werkstattgeschäft hatte. Als  Gemeindeleiter der Uslarer Freikirche war Fricke unter anderem für die Vorbereitung von Gemeindeversammlungen, Repräsentation der Gemeinde und Korrespondenz mit der Leitung des Gemeindebundes in Elstal bei Berlin zuständig. Einen Nachfolger für Arnold Fricke als Gemeindeleiter hat die Kirchengemeinde noch nicht gefunden. Gabriele Sonntag wird einige Aufgaben kommissarisch übernehmen. Zusammen mit Pastor Hajo Rebers dankte sie Arnold Fricke und seiner Frau Anna für ihre jahrzehntelangen Dienste. Arnold Fricke habe sich auch in der Umbauphase der Kirche Anfang der 90er Jahre eingebracht, heißt es von Seiten der Gemeinde. Pastor Hajo Rebers, der Fricke seit seinem Praktikum bei der Freikirche im Jahr 1999 und dem Vikariat (2002 bis 2005) kennt, bezeichnete den Vernawahlshäuser mit seiner Ruhe und Erfahrung als „Fels in der Brandung". Als Geschenk bekam Arnold Fricke einen Birnbaum, damit so manche Frucht aus seiner Tätigkeit auch noch nach deren Beendigung wachsen möge. Als neue Mitglieder der Gemeindeleitung wurden Gerhard Below und Stefan Friedrich gewählt und gesegnet. Ausgeschieden sind Annette Brecht und Hatto Nolte. Zum Leitungsgremium der Gemeinde gehören weiterhin Fränzi Reschke, Susanne Schulz, Gabriele Sonntag, Ursula Theiß, Thomas Friedrich, Florian Reschke, Kassenwart Armin Below sowie die beiden Pastoren, Hajo Rebers und Stefan Schmidt, (nh/shx)

Abschied: Gabriele Sonntag (von links) und Pastor Hajo Rebers

dankten Anna und Arnold Fricke für ihren Dienst.        Foto: nh

 

 

HNA vom 20.12.08

 

 

Endlich, endlich Weihnachten

 

Einen besonderen Familiengottesdienst erlebten 200 Besucher in der Friedenskirche der evangelisch-freikirchlichen Gemeinde in Uslar,

als über 25 Kinder aus dem Abenteuerland-Kindergottesdienst unter Leitung von Susanne Meyeroltmanns und Thomas Friedrich das Weihnachtsmusical „Endlich, endlich Weihnachten..." mit modernen und einprägsamen Liedern aufführten. Die Weihnachtsgeschichte wurde durch zwei Kinder aus der heutigen Zeit, gespielt von Tabea Hein und Ricarda Schulz, in Bezug zur Gegenwart gesetzt und der Sinn von Weihnachten so für jeden persönlich gemacht. Solisten, Chorsänger und Sänger wurden unterstützt von einer Musikband. Zum Schluss gab es für alle Kinder Geschenke und ein großes Lob. Viel Applaus spendeten die Zuschauers auch bei der zweiten Aufführung im Albert-Schweitzer-Seniorenzentrum. DerAbenteuerland-

Kindergottesdienst beginnt wieder am 18. Januar in der Friedenskirche.

(fsd) Foto:nh

 

 

HNA vom 26.11.08

 

Hann-Mündener Gospelchor

 

Gospelchor: Mehrere Zugaben

 

Mehrere Zugaben musste der überkonfessionelle Mündener Gospelchor bei seinem Konzert in der Uslarer Friedenskirche geben. Eine Band begleitete den Chor, der von Wolfgang König geleitet wird.

Mit den Solisten Angelika Rosalis und Sebastian Seitz erzeugten sie eine Gospel-Atmosphäre, die die über 100 Besucher mitriss. Besonders begeisterte der Auftritt von Seitz mit Klavierbegleitung zu

„You are so Beautiful" (Joe Cocker). Als besonderer Service wurden die

Übersetzungen der auf Englisch vorgetragenen Lieder auf eine Leinwand übertragen, so dass das Wort Gottes (Gospel) ohne Sprachbarriere jeden erreichte. Lob gab es für die gute Organisation durch Gabi und Fred Sonntag, (rö) Foto: Rober

 

 

HNA vom 24.10.08

 

Taufe Mühlenteich

 

 

Taufe am Teich der Teufelsmühle

 

Einen ganz besonderen Gottesdienst erlebten 100 Besucher am Mühlen- teich der Teufelsmühle bei Familie Brandt in Schönhagen. Bei strahlendem Herbstwetter lud die evangelisch-freikirchliche Gemeinde, Friedenskirche,

zu einer Taufe unter freiem Himmel ein. In der Predigt von Jugendpastor Stefan Schmidt (links) wurden Bedeutung und Besonderheit der Taufe ei- nes gläubigen Christen hervorgehoben, und dann im Mühlenteich vollzogen. Diese „Glaubenstaufe" praktizieren die Baptisten durch vollkommenes Untertauchen des Täuflings. Die Taufe fand auf Wunsch des Täuflings Verena Weiland, Ergotherapieschülerin im Reha-Zentrum Lippoldsberg, und für die Friedenskirche zum ersten Mal unter freiem Himmel und in einem Gewässer statt. Musik und Gebet rundeten das Geschehen ab. (fsd)

 

 

HNA vom 14.10.08

 

Bürgermeisterin Daske bie den Containern

Den Container der Hoffnung der ProChrist-Organisation besuchte gestern die Uslarer Bürgermeisterin Martina Daske (im Bild von rechts mit Betreuerin Monika Rempe und Pastor Hajo Rebers von der Freikirche).   

„Zweifeln. Staunen." ist das Motto der bundesweiten christlichen Öffentlichkeits-Aktion. „Wofür sollen wir für Sie beten", fragte Monika Rempe die Bürgermeisterin, die nicht sagen wollte, welcher Konfession sie angehört. „Es gehört eine gehörige Portion Menschenliebe zu dem Job, den ich im Moment mache und lebe ", sagte Martina Daske. Sie und die Stadt würden die Lösung der Probleme jedoch nicht alleine  schaffen, sagte die Bürgermeisterin an den beiden blau und orangegestrichenen  Containern  

auf dem Parkplatz der Freikirche. Spontan beteten  die beiden Kirchenleute für die  Bürgermeisterin. Die Aktion Container der Hoffnung läuft bis Samstag, 18.0ktober.(jdx)

 

Zwei Container voller Hoffung

Aktion von ProChrist macht Station in Uslar

 

USLAR. Erste Besucherin an den Containern der Aktion ProChrist auf dem Parkplatz an der Freikirche in Uslar war gestern Bürgermeisterin Mar­tina Daske.

„Wenn ich eine Einladung erhalte, dann komme ich auch gern", sagte sie. „Staunen" und „Zweifeln" steht auf den Containern, in denen bis Samstag, 18. Oktober, Täglich zwischen 11 und 18 Uhr Filme laufen: über Menschen von der Straße, über deren Schicksale, deren Mut und deren Hoffungen.

Betreuerin Monika Rempe fragte die Bürgermeisterin nach ihrem Gebets wünsch. Daske wünschte sich, dass Politikern und Bürgern klar werde, dass es nicht so bleiben könne, wie man glaubt, dass es bleiben müsse. Pastor Hajo Rebers von der Freikirche, die das ProChrist - Projekt unterstützt, bezeichnete die Haltung der Bürgermeistern! als optimistisch. Er sagte ihr die christliche Unterstützung seiner Kirche zu und machte deutlich, dass Baptisten eine klare Trennung von Staat und Kirche gut heißen.

Am runden Stehtisch sprachen Rempe und Rebers dann ein Hoffnungs-Gebet für die Bürgermeisterin.Zum Thema Wursteprobe will am Donnerstag Ulrich Parzany (Kassel) von ProChrist in seiner von Uslar aus gesendeten Radiosendung berichten, (jdx)      

 

Ulrich Parzany

Ulrich Parzany

 

HNA vom 06.10.08    

 

Traum: Auf der Titelseite

Künstlerin Uschi Theiß gestaltet Front des

weltweit bekannten Neukirchener Kalenders

 

 

   Das Original: Uschi Theiß und ihr Bild, das zurzeit in der  Buchhand-  

   lung Henze hängt.                                                      Foto: porath

 

WIENSEN. Die Malerin Uschi Theiß aus Wiensen hat geschafft, wovon viele Künstler nur träumen können. Ein von ihr gestaltetes Bild ziert die Titelseite des weltweit in einer Auflage von 400 000 Exemplaren vertriebenen christlichen Neukirchener Kalenders.

Uschi Theiß lächelt ganz ruhig, wenn man sie zu diesem Erfolg beglückwünscht. „Ich habe eine E-Mail vom Chefredakteur des Kalenders bekommen", erzählt sie. Damals war sie gerade fertig mit einer Auftragsarbeit für das Altenheim St. Martini in Duderstadt. Dort hatte sie den Eingangsbereich und einen Raum des Friedens mit einem Triptychon (dreigeteiltes Gemälde mit christlichen Motiven) und Entwürfen für Glasfenster neu gestaltet.

Der Chefredakteur hatte eines ihrer Bilder in einer Zeitschrift gesehen und bat um Entwürfe für den Kalender, der ihr als praktizierender Christin durchaus ein Begriff war. Also machte sie sich ans Werk, nahm sich die Jahreslosung „Was bei den Menschen unmöglich ist, das ist bei Gott möglich" zu Herzen, Leinwand und Acrylfarbe dazu und gestaltete das Bild in einer Wischtechnik.

 

Auftrag auch für 2010

 

Wochen gingen ins Land, und es geschah erst einmal nichts. Uschi Theiß wusste, dass auch andere Künstler Entwürfe eingereicht hatten. Einem inneren Impuls folgend, „habe ich mich wieder an den Computer gesetzt und eine E-Mail geschrieben." Ihre Nach­rage wurde spontan beantwortet. Genau an dem Tag hatte ein Gremium entschieden, dass ihr Bild das Titelblatt zieren darf. Als sie davon berichtet, strahlt die gelernte Krankenschwester, die zurzeit im Uslarer Krankenhaus arbeitet, und dazu hat sie auch allen Grund. Denn der Auftrag gilt nicht nur für den Kalender 2009, der jetzt in den Buch­handlungen liegt. Auch für 2010 wird ein von ihr gestaltetes Bild auf dem Kalender zu sehen sein, (yp)

 

Zur Person

 

Uschi Theiß, 1961 in Duderstadt geboren, zog 1990 mit ihrem Mann Rainer, drei Söhnen und einer Tochter nach Wiensen in ein Fachwerkhaus an der Thiestraße 23. Die gelernte Krankenschwester absolvierte von 1994 bis 2003 Studien am privaten Art-College der Malerin Angelika Khan Leonhard im Schwarzwald. Seit 1999 ist sie als freischaffende Künstlerin tätig, arbeitete aber immer wieder auch in ihrem erlernten Beruf als Krankenschwester. Im Jahr 2003 wurde aus dem privaten Wohnhaus das Kunsthaus mit Galerie und Atelier. Dort malt und zeigt die Künstlerin ihre Arbeiten in Acryl und Öl auf Leinwand, Aquarelle, Pastelle und Mischtechniken. Ihre Bilder wurden in vielen Ausstellungen unter anderem in Kassel, Schlochau (Polen) und Northeim gezeigt. Eine Ausstellung in Hamburg wird gerade vorbereitet. Außerdem erstellt sie Auftragsarbeiten wie für das evangelische Vereins- krankenhaus in Duderstadt oder das St.-Martini-Altenheim in Duderstadt.

Wer Uschi Theiß im Kunsthaus besuchen möchte, kann unter Telefon 05571-2873 einen Termin vereinbaren. Im Internet sind ihre Bilder unter www.kunsthaus-uslar.de zu sehen, (yp)

 

HINTERGRUND

 

Der Neukirchener Kalender erscheint in der Neukirchener Verlagsgesellschaft und enthält 365 Andachten zur ökumenischen Bibellese, Erzählungen, Meditationen und Gebete. Herausgegeben wurde er erstmals 1890 von Jakob Haarbeck, der als Pfarrer in Suderwick an der holländischen Grenze bei seinem Amtskollegen in Dinxperlo einen holländischen Abreißkalender mit Bibelsprüchen und kurzen Auslegungen kennen gelernt hatte. Bis 1941 stieg die verkaufte Auflage des Kalenders auf über 1,5 Millionen verkaufte Exemplare. Als „nicht kriegswichtig" wurde er dann in Deutschland nicht mehr gedruckt und verbreitet, erschien jedoch weiter in der Schweiz.

Nach dem Zweiten Weltkrieg gab es den Kalender auch wieder in Deutschland. Heute beträgt seine Auflagenhöhe 400 000 Exemplare. Der Kalender ist als Abreißkalender, Buchausgabe und auf CD im Buchhandel erhältlich, (yp) www.neukirchener.de

 

 

 

HNA vom 18.09.08

 

Spaß unterm Regenbogen

Uslarer Freikirche bietet eine Woche lang

Erlebnispädagogik für Kinder an

 

Programm zum Mitmachen: Die Freikirche wird beim Regenbogen-Projekt zur

Bühne für die Akteure und die meist jungen Zuschauer. Abschluss der Projekt-

woche ist am Sonntag. Foto: Dumnitz

 

Uslar. Auf der Regenbogenstraße leben die Freunde Rosa, Lotte, Lui und Rudi. Die alltäglichen Erlebnisse der Spielpuppen lernen die Besucher bei den Aufführungen des Projekts Regenbogen-Straße des Gemeindejugendwerkes Berlin-Brandenburg (siehe Hintergrund) in der Uslarer Friedenskirche sowie in Kindergärten und Grundschulen der Region kennen.

Unterstützt wird die Projektarbeit mit Musik und Gesang vor Ort durch 30 Helfer, sagt Thomas Friedrich, der die Kinderarbeit der Uslarer freikirchlichen Gemeinde leitet und dem Jugendpastor Stefan Schmidt zur Seite steht.

Wenn die vier Figuren miteinander spielen und das Leben in seinen verschiedenen Facetten entdecken, nehmen sie die Zuschauer mit auf ihre Erlebnistour, werden zum Singen und Mitmachen motiviert. Ziele der Regenbogen-Straße sind neben der Vermittlung christlicher Werte die Heranbildung und Begleitung junger Multiplikatoren innerhalb der verbandlichen Jugendarbeit.

Jason Querner, Katharina Heise, David Wolff und Mirjam Leinbaum leisten beim Gemeindejugendwerk Berlin-Brandenburg ein freiwilliges Soziales Jahr ab und touren mit dem Projekt durch Deutschland. In der Region treten sie mit ihrem Programm unter anderem in den Grundschulen Uslar und Schoningen sowie den Kindergärten der Awo in Uslar, des DRK in Volpriehausen, der Kirche in Schoningen und im ASF-Seniorenzentrum in Uslar auf.

Zum Abschluss soll am Samstag, 20. September, von 15.30 bis 17.30 Uhr ein Kinderfest unter dem Motto "Glücklich machen macht glücklich" in der Freikirche organisiert werden. Mit Ständen und Spielen. "Und immer steht der Spaß im Vordergrund", sagt Mirjam Leinbaum von der Regenbogen-Straße.

Am Sonntag, 21. September, findet in der Friedenskirche dann ein Familiengottesdienst statt, teilt Pastor Hajo Rebers mit, der beim Regenbogen-Projekt musiziert. (jdx)

 

 

 

vom 17.09.08

 

Neukirchener Kalender 2009

Mit einem Motiv von Uschi Theiß

aus Wiensen

Uslar/Wiensen (cj).365 lebensnahe und zeitgemäße Andachten zur öku­menischen Bibellese sowie anschauliche Erzählungen, Meditationen und Gebete geben unzähligen Menschen in der Welt Tat für Tag Mut, Vertrauen und Orientierung. Mehr als 230 Verfasserinnen und Verfasser aus allen christlichen Bereichen stehen für die lebendige Vielfalt und Bandbreite des Neukirchener Kalenders. Die sorgfältige redaktionelle Bearbeitung sorgt für die inhaltliche Geschlossenheit. Die Menschen in der Uslarer können sich in diesem besonders über den Neukirchener Kalender für das Jahr 2009 freuen, denn das Motiv wurde durch die Malerin Uschi Theiß aus Wiensen gestaltet.

Der Neukirchener Kalender 2009 bekommt mit dem Motiv der Uslarer Malerin eine extra Dimension mit Regionalbezug in der täglichen Art zu glauben.

Den Neukirchener Kalender 2009 gibt es ais Abrisskalender oder als Buchausgabe und jeweils auch in Großschrift.Wertvolle Impulse für Jung und Alt gibt das Andachtsbuch des Neukirchener Kalenders "Gottes Wort für jeden Tag" und für alle, die den Neukirchener Kalender auf dem Bildschirm lesen möchte, gibt es eine CD-Rom. Der kartonierte Umschlag des Andachtsbuches sowie die die CD-Rom des Neukirchener Kalenders, haben das Motiv von Uschi Theiß.

Der Neukirchener Kalender 2009 wird in der Buchhandlung Henze in Uslar angeboten.

 

 

HNA vom 08.07.08

 

Kirche wird zur Herberge

Evangelisch-freikirchliche Gemeinde in Uslar bot Pilgern ein Nachtquartier

Pilger in der Friedenskirche

 

USLAR. "Durch äußere Bewegung kommt man auch innerlich in Bewegung", sagt Gabriele Lippek, die mit einer Pilgergruppe auf dem Weg zum Franziskanerkloster Hülfensberg bei der freikirchlichen Gemeinde in Uslar ein Nachtquartier fand.

 

Seit zehn Jahren organisiert das Kloster Germerode am Meißner (Nordhessen) ökumenische Pilgerwege. Ziel oder Ausgangspunkt ist immer die Wallfahrtsstätte Hülfensberg im Eichsfeld. Mit einer diesmal 55-köpfigen Gruppe brach Gabriele Lippek aus Neuental bei Kassel bereits zum siebten Mal auf, um acht Tage lang zu gehen, zu beten und zu schweigen.

"Die Teilnehmer kommen aus ganz Deutschland und viele sind zum wiederholten Mal dabei", erzählt sie. Diesmal geht die Gruppe ein Teilstück des Pilgerweges von Loccum (Kreis Nienburg) nach Volkenroda (Thüringen). Von Stadtoldendorf führte die erste Etappe bis Neuhaus und am zweiten Tag bis Uslar. Dabei genossen die Pilger die Landschaft des Sollings und den "wunderschönen Blick" vom Sollingturm.

Wichtig sind auf dem Pilgerweg aber vor allem Impulse zum Gebet. Jeden Tag werde ein Gottesdienst gefeiert, berichtet Gabriele Lippek. Es gibt unterwegs eine Gebetsstrecke, und nach dem Komplet (Abendgebet) beginnt die Schweigezeit bis zum nächsten Morgen. In Uslar nahmen sich die Pilger allerdings am Abend noch Zeit für ein Gespräch mit den Mitgliedern der Kirchengemeinde.

Pastor Hajo Rebers freute sich über die Gelegenheit zum Gedankenaustausch. "Ich denke, viele Pilger werden die Freikirche noch nicht kennen." Auf der anderen Seite interessierte sich der Uslarer für die unterschiedlichen Beweggründe der Pilger für ihre Reise.

Dass die Gemeinde ihre Kirche als Herberge für eine Nacht zur Verfügung stellt, war für Pastor Rebers keine Frage. Nur angesichts der Zahl von 55 Personen habe er überlegt, "ob wir das hinkriegen." Die Gemeinde kriegte es hin. Schnell war ein zwölfköpfiges Helferteam gefunden, das den Gästen am Abend ein typisches Uslarer Pekeressen servierte.

Bevor sich die Pilger in den Gemeinderäumen, im Gotteshaus und auf der Wiese vor der Kirche ein Schlafstelle suchten, warnte Pastor Rebers sie noch spaßend vor Plätzen ohne Innenlicht: "In Uslar gehen um 24 Uhr die Lichter aus." Doch das dürften die meisten Pilger nicht mehr bemerkt haben. Denn schon um 6 Uhr hieß es frühstücken, um fit zu sein für die mit 25 Kilometern längste Etappe der achttägigen Pilgerreise. (shx) 

 

 

HNA vom 13.06.08

Einblicke und Ausblicke

 

Tage der offenen Tür in Uslars Kirchen - Auftakt in der evangelischen Freikirche

 

Uslar. 50 Gäste kamen zum Auftakt der Tage der offenen Tür in Uslars Kirchen in die evangelisch-freikirchliche Gemeinde (Stiftstraße). Dort hieß das Motto "Komm und sieh! Gemeindeleben für jung und alt" und gewährte Einblicke in ihre Gemeindearbeit und Ausblicke auf die künftigen Aktivitäten.

 

Bei den Führungen durch das Gebäude war das Motto nachvollziehbar. So bietet ein treppenloser Seiteneingang leichten Zugang für Gehbehinderte und Kinderwagen. Zwei Toiletten sind mit Wickeltischen ausgestattet, eine davon ist behindertengerecht. Für schwerhörige Gottesdienstbesucher liegen Kopfhörer bereit. Die Gottesdienste werden auf CD und Kassette aufgezeichnet, so dass kranke Gemeindeglieder sie nachträglich anhören können. Dieser Service ist auch für die Mitarbeiter wichtig, die während des Hauptgottesdienstes ein nach Altersgruppen gestaffeltes Angebot für Kinder anbieten: Im vierzehntägigen Wechsel das Mitmachprogramm "Abenteuerland" und eine Kinderbetreuung im neu eingerichteten Spielzimmer.

Für Eltern mit Kleinstkindern gibt es einen Eltern-Kind-Raum. Dort können die Kinder krabbeln und spielen, während ihre Eltern am Gottesdienst teilhaben - visuell durch große Fenster und akustisch über Lautsprecher.

Beim Gang durch das vom "Deko-Team" der Gemeinde mit Blumen geschmückte Gebäude stellten die Gastgeber auch ihre verschiedenen Gruppen und Angebote vor. Im Seminarraum war an diesem Tag der Tisch wie beim 14-tägigen "Montagsfrühstück für Frauen und Kinder" gedeckt. In einem weiteren Raum lief eine Computer-Präsentation über die Gemeindearbeit und -geschichte sowie das theologische Selbstverständnis der Baptisten und ihre freikirchlichen Strukturen. In der renovierten Jugendhütte zeigte Jugendpastor Stefan Schmidt Bilder der letzten Jugendfreizeiten und -ausflüge.

Im Gottesdienstraum war das Taufbecken (Baptisterium), das normalerweise durch ein Geländer gesichert ist, für diesen Tag geöffnet worden. Zwei Schaufensterpuppen - eine im weißen Taufkleid, die andere im Talar - veranschaulichten die baptistische Praxis, Täuflinge ganz im Wasser unterzutauchen. Den Abschluss bildeten Gesprächsrunden bei Kaffee und Kuchen. (red/fsd) Der nächste Tag der offenen Tür findet am 22. Juni in der St.-Johannis-Kirche statt

 

 

HNA vom 15.04.08

 

Frauenfrühstück April 08

Hinhören heißt nicht Zuhören

 

Über Reden und einander Verstehen dachten 240 Frauen auf Einladung der Friedenskirche Uslar nach. Im Hotel Menzhausen probierten 85 Frauen am Freitagabend vor dem Vortrag vom Büffet. Zum Verwöhnfrühstück am nächsten Morgen kamen 140 Besucherinnen ins Forum des Gymnasiums.

Für eine amüsante Einleitung sorgten Gudrun und Hatto Nolte mit dem Loriot-Sketsch vom Vier-Minuten-Ei. Über verschiedene Arten des Zuhörens, Gesprächskiller und Tipps fü reine gelungene Kommunikation wie das Sich-Hineinversetzen in sein Gegenüber sprach Birgit Fingerhut aus Berlin. Die Mutter von zwei Kindern hat ein Buch zu diesem Thema verfasst und konfrontierte die Zuhörinnen mit Zahlen zum Nachdenken. So kommuniziert ein deutsches Ehepaar laut Statistik pro Woche nur 17 Minuten miteinander. Alle weiteren Sprechbeitrage dienen dem reinen Informationsaustausch nach dem Motto: Wer holt die Kinder ab. (shx)   Foto: Nolte

 

 

HNA vom 05.04.08

Spielzimmer in der Kirche

 

Freikirchliche Gemeinde weiht neues Angebot für den Nachwuchs ein

 

Einweihung Kinderbetreuungsraum

Uslar. Neuen Platz zum Spielen, Toben und Lesen haben die Kinder der evangelisch-freikirchlichen Gemeinde in ihrem Kirchengebäude an der Stiftstraße. 12 000 Euro kostete die Renovierung und Einrichtung eines 45 Quadratmeter großen Raumes, der jetzt als Kinderzimmer nach dem Vorbild eines Kindergartens in der Kirche dient.

 

Bei der Einweihung nutzten etliche Kinder die Gelegenheit, das neue Angebot kennenzulernen. Auch Eltern nahmen den "Kinderbetreuungsraum", wie ihn die Verantwortlichen der Freikirche nennen, in Augenschein. Ebenso Dirk Mühlbach, Mitarbeiter der Kreis-Sparkasse in Uslar. Der Grund: Die Kreissparkassen-Stiftung förderte das Projekt mit 1000 Euro.

Das Konzept haben Kerstin und Dietmar Schulz (Uslar) sowie Ulrike und Jörg Leonhardt (Lödingsen) mit einem Projektteam aus der 200-Seelen-Kirchengemeinde erarbeitet. "So ist der alte Allzweckraum im Erdgeschoss jetzt von der Jugend in Beschlag", freute sich Dietmar Schulz.

In erster Linie sollen sich Kinder zwischen drei und zehn Jahren in dem hellen Raum beschäftigen, wenn es ihnen im Gottesdienst zu langweilig ist. Vorgesehen ist eine wechselnde und verlässliche Betreuung durch Gemeindemitglieder zumindest in den Kernzeiten bei Gottesdiensten und anderen kirchlichen Veranstaltungen.

 

Klettern auf der Hochebene

 

Zur Verfügung stehen eine Hochebene aus Holz, eine Tobe-Ecke mit robusten Matten und bunten Schaumstoffelementen, eine Kuschel-Ecke, ein Spieltisch für Gesellschaftsspiele sowie ein Basteltisch und eine Magnetwand für die Kreativität der Kinder.

Das Kinderzimmer soll eine Ergänzung zu dem Mitmachprogramm "Abenteuerland" für Kinder und Jugendliche der Freikirche sein und rundet zusammen mit dem ebenfalls bereits vorhandenen Mutter-Kind-Raum für Eltern mit ihren Kleinkindern das Betreuungsangebot der Kirche ab. (zjs)

 

 

HNA vom 07.02.08

Stabwechsel in der Friedenskirche

80-jährige Erika Busch wurde als Chorleiterin verabschiedet - Nachfolger ist Stephan Kaiser

 

Chorgottesdienst 03.02.08

 

Uslar. Im Gottesdienst in der vollbesetzten Friedenskirche der evangelisch-freikirchlichen Gemeinde wurde ein Abschied gefeiert:

Erika Busch (80) wurde als Chorleiterin verabschiedet. Sie leitete den vergrößerten Chor an diesem Tag, an dem besonders viel gesungen wurde, das letzte Mal.

Begleitet wurde der Chorgesang von einem Streichquartett aus Göttingen und Michael Splitt am Flügel. Mitsänger im Chor waren der ehemalige Chorleiter Burkhard Stein mit seiner Frau und Pastor Hajo Rebers. Außerdem sang auch der neue Chorleiter, Stephan Kaiser aus Wiensen, kräftig mit. Die Gemeinde habe in ihm einen würdigen Nachfolger gefunden, freute sich Erika Busch. Nach 30 Jahren Chorleiter-Tätigkeit will sich die betagte Seniorin nun zur Ruhe setzen, heißt es von der Freikirche.

 

Liebevoller Einsatz

 

Pastor Hajo Rebers dankte der Dirigentin für ihr langes Engagement. Er wies besonders auf den liebevollen Einsatz für die Sänger und die Gemeinde hin. Erika Busch habe sich sehr um den Fortbestand des Chores verdient gemacht. Die Sängerinnen und Sänger der Freikirche seien immer "eine fröhliche und warmherzige Truppe geblieben", so der Pastor.

Der Chor bedankte sich mit einem Überraschungsständchen, das er unter der Leitung von Stephan Kaiser einstudiert hatte. Die Gemeinde spendete Erika Busch zum Abschied viel Applaus und bedankte sich bei ihr mit Blumen und zwei Eintrittskarten für ein Konzert des Göttinger Sinfonieorchesters. (jdx)

 

 

HNA vom 21.11.2007

Viel Erfolg für Pechsträhnen-Premiere

Frauentreffen mit Frühstück im Forum und Abendveranstaltung im Hotel Menzhausen kam gut a

Christa Schlotthoff beim Uslarer Frauenfrühstück

Volles Haus: Frühstückstreffen der Frauen im Forum des Gymnasiums Uslar mit der Referentin Christa Schlotthoff. Foto: Dumnitz

 

Uslar. Die Resonanz war überwältigend: Schon eine Woche vorher waren alle Karten für die Abendveranstaltung ausverkauft. Tagsdrauf kamen dann noch einmal 140 Frauen zum Frühstückstreffen. Diese positive Bilanz zieht das Vorbereitungsteam der evangelisch-freikirchlichen Gemeinde. Die Organisatorinnen hatten das beliebte Frauenfrühstück, bei dem zum gemütlichen Frühstück immer ein Vortrag im Mittelpunkt steht, erstmals zusätzlich auch als Abendveranstaltung mit einem Büfett angeboten. Die Rechnung ging auf: Die 80 Karten gingen schnell weg. Und die Reaktionen waren bisher nur positiv, so dass das Vorbereitungsteam erwägt, Frühstückstreffen und Abendveranstaltung beizubehalten.

Thema bei den Vorträgen mit dem Titel "Bei Pechsträhnen hilft kein Frisör" war der Umgang mit Krisen und Leid. Referentin Christa Schlotthoff aus Oldenburg sprach darüber, dass wir immer wieder Fehler machen, stolpern und fallen, dass schmerzhafte Erfahrungen aber auch Chancen für positive Veränderungen und persönliche Reifung seien. Krisen gehörten zum Leben und seien eine Herausforderung, die zum Teil auch eine Neuorientierung nach sich zöge: "Manchen Pechsträhnen ist nur mit einer Wurzelbehandlung beizukommen".

Allgemeines Lob gab es für das Uslarer Hotel Menzhausen, in dem die Abendveranstaltung stattfand und das das Frühstück im Forum auftischte. (fsd)

 

 

HNA vom 29.05.2007

Überfälle und Bibelarbeit

 

92 Mädchen und Jungen kamen zum Pfingstlager

des freikirchlichen Südkreises

 

schönhagen. Das Lagerleben ist hart. Nächtliche Überfälle sind an der Tagesordnung. Ziel ist es, den anderen Jungschargruppen die Wimpelstangen zu stehlen. Jeden Morgen wird deshalb Gericht gehalten. Strafe: ein Bad in der kalten Ahle. Beim Pfingstlager der Jungschargruppen des freikirchlichen Südkreises war mächtig was los.

Auf dem alten Sportplatz in Schönhagen standen aber nicht nur nächtliche Abenteuer auf dem Programm, sondern auch Bibelarbeit, Projekte und Spiele. Für 92 Mädchen und Jungen aus den freikirchlichen Gemeinden Uslar, Bodenfelde, Einbeck, Stadtoldendorf, Holzminden, Göttingen, Osterode, Herzberg, Höxter und Heiligenstadt war das bereits seit mehreren Jahren in Schönhagen stattfindende Pfingstlager ein "unvergessliches Erlebnis".

37 Betreuer sorgten von Freitag bis Montag für einen reibungslosen Ablauf. Das Einzige, was nicht ganz mitspielte, war das Wetter: nächtliche Gewitter und Dauerregen am Abschlusstag.

Untergebracht waren Kinder und Betreuer in neun Großraumzelten auf dem Sportplatz. Nach der Begrüßung am Freitag stand eine Nachtwanderung auf dem Programm. Der morgendliche Ablauf sah an allen Tagen so aus: Frühsport, Andacht, Frühstück, Bibelarbeit, Interessengruppen.

Die Projekte der neun Interessengruppen standen unter dem Motto "Tourismus pur". Eine Gruppe beschäftigte sich mit Spieleurlaub, eine andere mit Kunstreisen. Weitere Themen lauteten: Urlaub kulinarisch, Abenteuerurlaub extrem, Fit- und Wellnessurlaub, In einem fremden Land, Kleines Handwerk, Die Schuhmacher und Theater.

Nachmittags und abends folgten gemeinsame Unternehmungen: Am Samstag ein Boßelturnier und ein Spieleabend, am Sonntag Geländespiele und ein Markt der Möglichkeiten. Zahlungsmittel beim Markt der Möglichkeiten waren Erbsen, die sich die Kinder im Laufe der Tage bei den verschiedensten Aktionen verdienen konnten.

Höhepunkt des Lagers war die Abschlussfeier am Montagnachmittag. Es wurde gesungen und gebetet, die Interessengruppen stellten Eltern und Großeltern, die zum Abholen der Kinder gekommen waren, ihre Ergebnisse vor. Da ließ man sich auch nicht, wie schon an den Tagen zuvor, vom Regen stören.

"Eigentlich hat das Wetter ganz gut gepasst", meinte Lagerleiter Joram Weißer. "Es hat zwar viel geregnet, aber wir mussten nichts absagen. Ich denke, es hat allen sehr viel Spaß gemacht." (zno)

Pfingstlager 2007

Abschlussfeier: Mit gemeinsamen Gebeten und Liedern sowie der Vorstellung der Projekte endete das Kinder-Pfingstlager der freikirchlichen Gemeinden in Schönhagen.

 

 

HNA vom 28.05.2007

Ökumene in St. Johannis

 

250 Teilnehmer beim Gottesdienst der drei großen Kirchen in Uslar

Uslar. Den ökumenischen Gottesdienst von vorn herein in die große Uslarer St. Johanniskirche der evangelischen Gemeinde zu verlegen, war eine gute Entscheidung. Die 250 Kirchenbesucher, die gestern Küster Maik Schietzoldt zählte, waren so bestens vor dem Mairegen geschützt.

Den gemeinsamen Pfingstgottesdienst feierten Gläubige der drei Uslarer Kirchengemeinden: Von St. Johannis, der katholischen St.-Konrad von Parzham-Kirchengemeinde und der evangelisch-freikirchlichen Gemeinde. Die Friedenskirche vertrat Pastor Hajo Rebers, die St. Johannisgemeinde Pastorin Astrid Immenga und die katholische Kirche Pastor Peter Matlok.

Gospelchor singt

Matlok hielt diesmal auch die Predigt vor den Gläubigen. Gesprochen wurde das apostolische Glaubensbekenntnis. Musikalische Mitwirkende waren der Gospelchor St. Johannis unter der Leitung von Kantor Ole Hesprich.

Ökumenische Gemeinschaftsgottesdienste der drei großen christlichen Kirchen werden in Uslar seit dem Jahr 2003 praktiziert. Die Bestrebungen zur Einheit der Christen werden dabei von der Einsicht um die gemeinsame Wurzel in Jesus Christus, die gemeinsame Basis der Bibel, den gemeinsamen Auftrag zur Weitergabe des Glaubens und das gemeinsame Handeln in der Gesellschaft begründet.

Meist wurden die ökumenischen Gottesdienste unter freiem Himmel organisiert. Diesmal wichen die Organisatoren wegen der Wettervorhersagen in die Kirche aus. (zjs)

 

 

 

Hallo Sonntag vom 08.04. 2007

 

Hajo Rebers-Profil

 

 

 

vom 28.03.07

 

 

HNA vom 20.03.2007

 

 

171 Frauen lassen sich verwöhnen

 

 

Frauen-Frühstück 17.03.2007

 

Ein Vormittag, der alle Frauen sehr zum Nach- und Weiterdenken angeregt hat. So werten die Gastgeberinnen das Frauenfrühstück, zu dem 171 Frauen ins Uslarer Forum kamen. Verwöhnen war angesagt: Zunächst beim Frühstück, danach mit einem Vortrag. Das Forum war für das Frauenfrühstück liebevoll vom Vorbereitungsteam der Friedenskirche dekoriert worden. Vier Schüler der Musikschule Uslar sorgten unter der Leitung von Lutz Möhlmann für die Umrahmung. Nach einem kleinen Theaterstück, das direkt ins Thema "Gute Beziehungen - (k)ein Ding der Unmöglichkeit?!" einführte, brachte die Referentin Helga Sautter (Göttingen) viele Beispiele. Im ersten Teil sprach sie von Hindernissen für gute Beziehungen, im zweiten Teil gab es hilfreiche Anregungen zur Beziehungsgestaltung. Foto: Nolte

 

 

HNA vom 06.12.2006

 

Jugendpastor Schmidt in Amt und Würden

Ordinationsgottesdienst für neuen Geistlichen in der Uslarer Friedenskirche

 

Stefan Schmidt

Uslar. Ein Berliner Junge ist neuer Jugendpastor und Vikar in der evangelisch-freikirchlichen Gemeinde in Uslar. Sein Name: Stefan Schmidt.

Der Rektor der Freien theologischen Akademie Gießen, Prof. Dr. Helge Stadelmann, hielt den Ordinationsgottesdienst für den neuen Jugendpastor. Die Leitung des Gottesdienstes in der Friedenskirche hatte Pastor Hajo Rebers.

An der Akademie absolvierte der 1975 in Berlin-Wilmersdorf geborene Jugendpastor seine erste theologische Ausbildung. Noch heute pflegt er gute Kontakte zu seinem ehemaligen Professor. Anschließend studierte Schmidt an der Fachhochschule des Bundes der evangelisch-freikirchlichen Gemeinde in Elstal bei Berlin. Schmidt ist in Uslar Nachfolger von Henning Großmann.

Stefan Schmidt hatte nach dem Abitur zunächst eine ganz andere Berufsausbildung begonnen: Eine Lehre als Kommunikationselektroniker. Später arbeitete er im technischen Kundendienst und nebenbei als Tontechniker, leistet seinen Zivildienst ab und war in einer Security-Firma tätig. Ab Herbst 2000 studierte er Theologie in Gießen, später nahe Berlin. In einem Praktikum engagierte er sich in der Baptistengemeinde in Berlin-Schöneberg.

Zu den Hobbys des Jugendpastors gehören Gitarrenspiel, Motorrad fahren und Sport. So hat er nach eigenen Angaben schon Fußball, Handball, Bogenschießen und Leichtathletik ausprobiert. (jdx)

 

 

HNA vom 26.11.2006

 

Lebensfreude im Gospel-Sound

 

The Living Gospel Choir

Voller Leidenschaft präsentierten die Sängerinnen und Sänger zusammen

mit den Musikern des Living Gospel Choir aus Göttingen ihr mitreißendes Konzertprogramm am Freitag in der voll besetzten Friedenskirche in Uslar. Ausdrucksstark und voller Lebensfreude agierten die 30 Akteure in dem Gotteshaus der evangelischen Freikirche (Bild). Gespickt war das Konzert mit zahlreichen Soloeinlagen, die ebenso wie die Gesamtleistung des außergewöhnlichen Chors aus der Uni-Stadt mit stürmischem Applaus bedacht wurden. Ein lebendiges Chor-Erlebnis. (jdx)         Foto: Dumnitz

 

 

 

HNA vom 17.11.2006

 

Frühstück gegen Ärger

220 Teilnehmerinnen hörten Vortrag zum Thema

"Mensch, ärgere dich nicht"

 

Uslar. Gut gehen ließen es sich 220 Frauen jeden Alters aus unterschied- lichen Konfessionen im Uslarer Forum des Gymnasiums: Sie waren der Einladung der Friedenskirche gefolgt, die zum 20. Mal zum Frühstück eingeladen hatte.

Moderatorin war Birgit Brecht, und das Frühstück wurde vom Hotel Menz- hausen ausgerichtet. Mitarbeiterinnen der Freikirche hatten das Forum hergerichtet und dem Thema entsprechend dekoriert; unter anderem mit Kunstwerken der Wienser Künstlerin Ursula Theiß. Im Mittelpunkt stand ein lebhafter Vortrag von Anita Hallemann aus Brake bei Lemgo.

Anita Hallemann

"Mensch, ärgere dich nicht" war Thema ihres bebilderten Beitrags. Ärger lasse sich nicht vermeiden. Wichtig sei, wie man damit umgeht, um nicht dauerhaft darunter zu leiden. "Die Zeit ist zu kurz, um sie mit Ärger zu verbringen", so das Fazit.

Bei Ärger handele es sich um ein Gefühl, das spontan entstehe und sich an Personen, Situationen oder Erinnerungen festmache. Ursprung seien ein gekränktes Selbstwertgefühl, Frustration und unbewältigte Situationen aus der Vergangenheit. Auf Dauer gehe Lebensfreude verloren und man werde griesgrämig, hässlich und verbittert. Ungeklärte Konflikte zerstörten zudem die zwischenmenschlichen Beziehungen, denn "was lange gärt, wird endlich Wut", hieß es. Selbstdisziplin helfe, Gespräche sollten möglichst nicht emotionsgeladen und am besten mit einem zeitlichen Abstand geführt werden. Mit dem klärenden Gespräch müsse der Ärger dann aber auch erledigt sein. Die 61-Jährige ist nach eigenen Angaben eine gefragte Frühstücks-Referentin. Seit ihrem 16. Lebensjahr ist sie Christin, sagte die frühere Lehrerin und Krankenschwester. Sie war Missionarin auf den Philippinen und zuletzt Leiterin des Internats der Bibelschule Brake.

Seit September 1996 organisiert ein Team der evangelischen Freikirche das Verwöhnfrühstück. Das Interesse ist im Laufe der Jahre stetig angewachsen. Die ersten Treffen waren in Gasthäusern in Eschershausen und Schönhagen, in Hotels in Uslar und Volpriehausen, und wegen der Größe des Raumes seit zwei Jahren im Schulforum.

Musikalisch umrahmten Sarah Below (Uslar), Anja Büttner (Göttingen), Caroline Siebrecht (Offensen) und Penelope Haase (Schoningen) das Programm.

Das nächste Frauenfrühstück der Freikirche soll übrigens am 17. März 2007 wieder im Schulforum organisiert werden. (red/jdx)

 

 

HNA vom 27.07.06

 

Abschied von Jugendpastor Großmann

 

USLAR. Die evangelisch-freikirchliche Gemeinde Uslar hat sich mit einem

Gottesdienst von ihrem Jugendpastor Henning Großmann und seiner

Familie verabschiedet. Vorbereitet hatte die Jugend einen "Traugottes-

dienst", denn Familie Großmann traue sich von Uslar in die Großstadt

Hannover, wo er ab Herbst als Jugendpastor tätig sein wird. Großmann

hat sechs Jahre im Jugendbereich der Uslarer Gemeinde gearbeitet.

Hanna Brecht und Florian Reschke leiteten humorvoll durch den Gottes-

dienst und präsentierten ein Video, in dem die Jugendgruppe Passanten

in der Langen Straße zu Henning Großmann befragt hatten. Die Predigt

hielt Großmann. Außerdem spielte die Jugendband. Die Gemeinde hat

bereits einen Nachfolger für Großmann berufen: Im November soll

Stefan Schmidt (Berlin) neuer Jugendpastor werden. (shx)

 

 

HNA vom 02.06.06

Bibelklassenentlassung '06

 

Ein dickes Fell für den Pastor

Entlassung der Bibelklasse in der Friedenskirche

 

Uslar. Die evangelisch-freikirchliche Gemeinde Uslar hat die Entlassung von 15 Kindern aus dem Unterricht der Bibelklasse gefeiert. Die Kursteilnehmer beschäftigten sich zwei Jahre lang mit der Bibel und den Inhalten des christlichen Glaubens.

Die Gruppe hatte sich für den Abschlussgottesdienst das Thema ausgesucht "Wir geben Ihrer Zukunft ein Zuhause" und dazu unter anderem zwei Sketche vorgeführt. Pastor Hajo Rebers ermutigte sie in der Predigt dazu, sich aktiv ins Gemeindeleben einzubringen und es so zu ihrem Zuhause zu machen.

Aber auch die Erwachsenen müssten die Jugendlichen ernst nehmen und ihnen ihren Platz zugestehen. Jeder, ob alt oder jung, sei ein "lebendiger Stein" und jeder sei in Gottes Augen wichtig.

Die Bibelklässler erhielten je einen Bibelvers und ein Entlassungsgeschenk der Gemeinde. Im Gegenzug bekam auch der Pastor ein Geschenk: Einen Koffer mit "Ausrüstung" für den nächsten Kurs wie ein Stück dickes Fell, Schokolade als Nervennahrung oder Badezusatz für ein Entspannungsbad.

Die Teilnahme an der Bibelklasse hat keine kirchenrechtlichen Konsequenzen. Sie setzt keine Mitgliedschaft der Eltern oder Kinder voraus und führt auch nicht in sie hinein.

Aus dem Kurs wurden entlassen: Jonathan Anschau, Melissa Anschau (Nienover), Johanna Borchert, Jörn Brauns, Johannes Proebsting (Bodenfelde), Damaris Brecht, Debora Brecht (Ahlbershausen), Lea Friedrich (Vernawahlshausen), Dominic Martin, Mirco Moews (beide Hardegsen), David Ruß (Amelith), Miriam Schulz (Uslar), Björn Schöne, Jannik Schulz, Sarah Theiß (Wiensen). (fsd)

02.06.2006

 

HNA vom 23.04.06

Kreuzweg der Jugend

50 Kinder und Jugendliche bei der ökumenischen Gemeinschafts- aktion dabei

Kreuzweg der Jugend

 

Uslar. Erstmals waren diese Woche Jugendliche aus den großen Uslarer Kirchen bei einem ökumenischen Kreuzweg zusammen unterwegs. Als Gäste waren auch Mitarbeiter der evangelischen Jugend Northeim mit dabei. Auftakt war in der katholischen St.-Konradkirche im Kleinen Feld in Uslar.

Der Vorsitzende des Pfarrgemeinderates, Wolfgang Schöfer, begrüßte die Teilnehmer, unter denen auch Pastor Hajo Rebers von der evangelischen Freikirche sowie Pastorin Astrid Immenga von der Johannis-Kirchengemeinde waren. Begleitet wurde der erste Uslarer Kreuzweg von Jugendmitarbeitern aller Kirchen und zwei Beamten der Uslarer Polizei.

Jugendliche gaben Erläuterungen zum Leidensweg Jesu. Der Ursprung des Kreuzweges liege im 4. Jahrhundert, erklärte Schöfer. Die 14 Stationen vom Kreuzweg Jesu wurden in den drei Kirchen näher vorgestellt.

Über die Arndtstraße erreichte die Gruppe die Freikirche. Auch dort begleiteten Sarah Below (Geige) und Michael Splitt (Gitarre) mehrere Lieder mit ihren Instrumenten. Jugenddiakon Henning Grossmann und Janina Otte stellten mit Wandbildern weitere Stationen vor.

Über den Wolfhagen und die Lange Straße erreichte die Gruppe die St.-Johanniskirche. Dort sprach unter anderem Karen Seefeld Kommentare zu den Bildern des Kreuzweges. Jugendlichen schrieben ihre Empfindungen zum Thema Leid auf eine Papp-Träne, die zum Kreuz vor den Altar gelegt wurde.

Abschluss war im katholischen Pfarrzentrum mit einem Imbiss. Jugenddiakonin Natascha Tieste sprach nach dem Rundgang in der katholischen Kirche das Schlusswort und lobte dabei den Mut der Teilnehmer, die sich bei dem Kreuzweg öffentlich zum Glauben an den Leidensweg Christi bekannt hätten. (JDX)

 

 

HNA vom 02.03.06

40 Tage auf Entdeckungsreise

Kampagne der evangelisch-freikirchlichen Gemeinde

 

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Uslar. Auf eine lange Entdeckungsreise zu Sinn und Ziel des Lebens will die evangelisch-freikirchliche Gemeinde Uslar gehen. Die Kampagne heißt "40 Tage - Leben mit Vision" und startet am Sonntag, 5. März.

Die Kernfragen lauten dabei: Wozu lebe ich? Und worauf kommt es in meinem Leben an? Ihren Ursprung hat die Kampagne in den USA, federführend die Gemeinde des US-Amerikaners Rick Warren, dessen Bestseller "Leben mit Vision" (über 18 Millionen Mal

verkauft) die Grundlage bildet. Fast zeitgleich startet diese Aktion auch in vielen anderen Gemeinden in Deutschland, Österreich und der deutschsprachigen Schweiz.

In Uslar soll die 40tägige geistliche Reise in der Friedenskirche dabei helfen, "Gottes Berufung für jeden Einzelnen zu entdecken, Energien zu bündeln, Entscheidungen zu vereinfachen und damit dem Leben eine ganz neue Richtung – und vielleicht auch einen neuen Sinn zu geben", heißt es vorab.

"Wir versprechen uns davon einen deutlichen ‚Schub‘ im geistlichen Leben eines jeden Einzelnen von uns", erläutert Pastor Hajo Rebers, der die Aktion leitet, sein wichtigstes Ziel für die Gemeinde. Mitmachen können aber auch Menschen, die "bisher weder mit uns noch mit der Bibel viel zu tun hatten".

Zum Ablauf: Jeder Teilnehmer liest pro Tag ein Kapitel des Buches, für ganz Eilige gibt es ein kurz gefasstes Andachtsheft. Auch die Gottesdienst-Themen sind während der 40 Tage auf die Aktion abgestimmt. Hier die Termine:

5. März: Wozu um alles in der Welt lebe ich?

12. März: Wie kann Gott mein Leben prägen?

19. März: Wie finde ich Freunde, auf die ich bauen kann?

26. März: Wie kann ich zu einer Persönlichkeit werden?

2. April: Wie kann ich für andere da sein?

9. April: Welchen Auftrag hat mein Leben?

Neben den Gottesdiensten bietet sich die Möglichkeit, einmal pro Woche in einer Kleingruppe (an unterschiedlichen Wochentagen) die Inhalte des Buches zu besprechen und sich auszutauschen. Auch in den Gemeinderäumen (Stiftstraße) trifft sich eine Gruppe mittwochs ab 20 Uhr. (FSD) REPRO: NH

 

HNA vom 01.03.06

Frauen, Forum, Frühstück

 

Frauenverwöhnfrühstück

 

Uslar.170 Frauen folgten der Einladung der freikirchlichen Gemeinde zum Verwöhnfrühstück, das erstmals im Forum des Uslarer Gymnasiums organisiert wurde. Das Vorbereitungsteam hatte durch eine liebevolle Dekoration eine angenehme Wohlfühl-Atmosphäre geschaffen, das Uslarer Hotel Menzhausen kümmerte sich um das leckere Frühstück. Im Mittelpunkt der Zusammenkunft stand neben den Tischgesprächen ein Vortrag von Marion Buchheister aus Hamburg (im Bild vorne links), die zum Thema "und endlich, endlich glücklich sein" sprach. Die Frauen im Forum seien angeregt worden, so Hildegard Schmidt-Ehl von der Freikirche, Vorstellungen wie "ich muss immer gut sein", oder "ich will es allen recht machen", kritisch zu betrachten. Eine wesentliche Schaltstelle zum Glücklichsein liege in den eigenen Gedanken, so das Fazit des unterhaltsamen Vortrags. Für Musik beim Frauenfrühstück der Uslarer Freikirche sorgten Angelika Bittner und Lea Friedrich von der Musikschule Oberweser mit einigen Stücken auf dem Saxophon. (ZJS) Foto: dumnitz

 

 

HNA vom 22.02.06

Freikirche mit helfender Hand

 

Helfende Hände

50 Mitglieder der evangelisch-freikirchlichen Gemeinde standen beim Uslarer Kleinkunst-Weihnachtsmarkt treu in der Bude, verkauften alkoholfreien Punsch und Bücher für die gute Sache. 415 Euro aus dem Erlös spendete die Freikirche jetzt an das christliche Drogenprojekt Neues Land in Amelith, 230 Euro erhielt die Uslarer Lebenshilfe für das behinderte Kind. Den Vertretern der Einrichtungen wurde kürzlich das Geld übergeben. Im Bild zu sehen sind (von links) Eberhard und Beate Ruß vom Neuen Land, Annette Brecht von der Freikirche, Fokko Schulze von der Lebenshilfe sowie Gudrun Nolte und Kristina Bäthe von der Freikirche. Gudrun Nolte hatte den Stand der evangelisch-freikirchlichen Gemeinde maßgeblich betreut und dankte allen Helfern. Die Lebenshilfe will mit dem Geld eine integrative Freizeit für Jugendliche unterstützen, das Neue Land den Kreativbereich des Drogenprojektes in Amelith.                               (ZJS) Foto: dumnitz

 

 

 

HNA vom 23.01.06

Theater in der Friedenskirche

 

Theater AG

Seminar für die Mitarbeiter der evangelischen Freikirche mit Tipps vom Profi  Foto:FSD

 

Uslar. In der Friedenskirche in Uslar gibt es viel Theater. Damit ist nicht etwa Aufregung, Durcheinander oder Unruhe gemeint. Vielmehr wird das Theaterspiel in vielfacher Weise in der kirchlichen Arbeit eingesetzt.

Beispiele sind das Weihnachtsspiel, die Gruppe Frauenfrühstück oder das Kinderbetreuungsprogramm Abenteuerland. Vor allem in den letztgenannten Gruppen ist Theater in Form von kleinen Aufführungen nicht mehr wegzudenken. So kam aus den Reihen der Mitarbeiter des Abenteuerlands die Idee, sich Tipps von einem Profi zu holen. Spontan sagten 14 Teilnehmer aus der Gemeinde für das Seminar am Samstag in der Friedenskirche zu.

Die Spiel- und Theaterpädagogin Sonja Lange, die als Jugenddiakonin in Göttingen tätig ist, vermittelte der Gruppe von 10 bis 16.30 Uhr die Grundtechniken des Theaters. Inhalte waren zudem die Gestaltung von Bühnenbildern, der Umgang mit Texten, das Erarbeiten einer Rolle und ein bisschen das Thema Regie. Dabei ging es immer auch darum, wie Theater für die Gemeindearbeit einzusetzen ist. Die Resonanz war schon nach vier Stunden äußerst positiv. Das lag vor allem daran, dass es von Anfang an um die Praxis ging und alle mit Begeisterung bei der Sache waren.

Wichtigste Botschaft der Theaterpädagogin: Eine Rolle besteht nicht nur aus Text. Die Übungen bestanden unter anderem darin, auf Zuruf Sonja Lange Standbilder, Szenen oder Ausdrucksformen darzustellen. (FSD)